Beteiligung zum Rahmenplan Neuer Stadtraum B14
Stadtweit

Neuer Stadtraum B14 - Städtebaulicher Rahmenplan

Erstellung eines Rahmenplans für den Neuen Stadtraum B14

ThemaStadtentwicklung
ZeitraumFür Beteiligung: 17.10.2025 - Ende offen
ZielgruppeAlle Einwohnerinnen und Einwohner von Stuttgart

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen

Neuer Stadtraum B14 – Entwicklung des Rahmenplans

Die Landeshauptstadt Stuttgart entwickelt einen Rahmenplan für die B14 – und damit eine langfristige Perspektive für die Umgestaltung des Bereichs zwischen Marienplatz und Schwanenplatz. Durch die geplante Änderung der Flächenaufteilung für die verschiedenen Verkehrsarten entstehen neue Möglichkeiten im öffentlichen Raum – Flächen, die künftig anders genutzt und gestaltet werden können und mehr Raum für Aufenthalt, Begegnung und Bewegung bieten. Beispielsweise am Wilhelmsplatz, aber auch entlang der Straße.

Der Prozess baut auf den städtebaulichen Wettbewerb „Neuer Stadtraum B14“ und der Bürgerbeteiligung hierzu auf. Die Gewinner asp Architekten GmbH & Koeber Landschaftsarchitekten sind mit der Planung hierfür beauftragt worden. Zudem wird eine Machbarkeitsstudie zur verkehrsplanerischen Umsetzung vom Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik der Universität Stuttgart gemeinsam mit INOVAPLAN GmbH durchgeführt.
 

Was soll aus der B14 werden?

 
  • Die neue B14 wird ein Stadtraum für alle. 
    Verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten werden gefördert: zu Fuß, per Rad, per Auto oder per Bus. Es entstehen außerdem neue Grün- und Freizeitflächen, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, Begegnungsorte auszubauen. Ziel ist es, den öffentlichen Raum für die Menschen attraktiver zu gestalten.
  • Es entsteht ein vielfältiger Stadtraum. 
    Durch die geplante Änderung der Flächenaufteilung für die verschiedenen Verkehrsarten entstehen neue Möglichkeiten im öffentlichen Raum – Flächen, die künftig anders genutzt und gestaltet werden können und mehr Raum für Aufenthalt, Begegnung und Bewegung bieten. Die Umsetzung hierfür erfolgt stufenweise.
  • Als klimaangepasster Freiraum leistet die neue B14 einen Beitrag für die Stadtgesellschaft.
    Entlang der B14 entstehen über 1.000 neue Bäume, welche das Wohlbefinden verbessern und Hitze minimieren. Durch Entsiegelung und weiteren Maßnahmen um Regenwasser aufzufangen steigt der Schutz vor Extremwetter. Die ökologische Vielfalt und die Aufenthaltsqualität werden erhöht.
  • Die neue B14 verbindet auf kurzem Weg. 
    Die trennende Wirkung des Straßenraums wird durch fußgängerfreundliche und barrierefreie Querungen reduziert. Es entstehen schnelle Radverbindungen und Mobilitätsstationen, die das Wechseln der Verkehrsmittel erleichtern. Auch die Verteilung von Waren wird erleichtert.
  • Mit der Entwicklung des Stadtraums wird die Zukunft gestaltet.
    Die Stadt geht mit dem Projekt mutig voran, um bestehende Herausforderungen im Bereich Aufenthaltsqualität, Verkehr und Umwelt zu bewältigen und damit den Weg in die Zukunft vorausschauend zu gestalten.
  • Die Neugestaltung der B14 fördert Teilhabe, Mitwirkung und Inklusion. 
    Die Umgestaltung der B14 wird in den nächsten Jahrzehnten stufenweise erfolgen. Hierbei wird die Stadtgesellschaft breit beteiligt und einbezogen.
 
Ab Oktober 2025 können die Stuttgarter und Stuttgarterinnen ihre Anregungen und Ideen für Nutzung und Ausstattung von Teilbereichen der Freizeit-, Platz- und Grünflächen sowie entlang der Straße einbringen - entweder bei der Online-Beteiligung hier auf dem Portal oder während der Auftaktveranstaltung am 17. Oktober. Sämtliche Beteiligungen zum Rahmenplan werden konzipiert und durchgeführt vom Büro planbar hochdrei im Auftrag der Landeshauptstadt.
 
Die aktuellen Pläne und das neun Meter lange Modell der B14 werden außerdem vom 21. Oktober bis 14. Dezember im Ausstellungsraum Stuttgart Rosenstein in der Eichstraße 9, 70173 Stuttgart, ausgestellt. Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 12.30 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im Sommer 2026 folgt eine weitere Beteiligung zum Rahmenplan. 2027 werden die Ergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Den ausführlichen Zeitplan können Sie hier herunterladen:

Wie soll sich die B14 entwickeln?

Die Umgestaltung der Verkehrsachse der B14 durch Stuttgart und die damit verbundene städtebauliche Reparatur soll maßgeblich zur Verbesserung der öffentlichen Räume mitten in der Stadt beitragen. Unter dem Leitbild der lebenswerten Stadt, dem veränderten Mobilitäts- und Geschwindigkeitsverhalten soll nun der Stadt- und Straßenraum der B14 vom Marienplatz bis zum Schwanenplatz neu und attraktiver gestaltet werden. Die verschiedenen Abschnitte wurden für die Planung in sechs Sequenzen aufgeteilt. 

 
Sequenz Marienplatz bis Österreichischer Platz

Südtor und Taschenspiel

 
Grafische Darstellung der Sequenz
Sequenz Marienplatz bis Österreichischer Platz. Grafik: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitektur
 
 

Am südlichen Eingang der B14 entsteht ein einladendes „grünes Tor“ zur Innenstadt von Stuttgart:

  • Mehr Platz: Die Straße wird schmaler und hat künftig statt vier nur noch zwei Fahrspuren. So schaffen wir Platz für breite Gehwege, Grünflächen und gemütliche Orte zum Verweilen.
  • Atem holen: Ein durchgehendes grünes Band aus Wiesen, Baumreihen und speziellen Baumrigolen verbessert das Stadtklima, sorgt für eine bessere Regenwasserversickerung und steigert die Artenvielfalt direkt in der Stadt. Neue Gebäude schließen Lücken an der Ostseite der Straße.
  • Neue Treffpunkte: Drei kleine Parks, genannt „Taschen“, erweitern die Plätze vor sozialen und öffentlichen Einrichtungen und dienen als neue Treffpunkte und Aufenthaltsorte.
  • Sicher und einfach unterwegs: Alle Kreuzungen erhalten barrierefreie Übergänge, damit die Straße im Alltag leichter und sicherer überquert werden kann – etwa auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit. Auch das Radfahren wird quer durchs Tal einfacher und sicherer.

 
Sequenz Österreichischer Platz bis Wilhelmsplatz

Paulines Park und Wilhelmsplatz

Die Sequenz Österreichischer Platz bis Wilhelmsplatz. Grafik: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitekur
 

Dieser Abschnitt wandelt sich zu einer echten Klimaschneise und einem lebendigen Zentrum: 

  • Aktiv-Park am Österreichischen Platz: Die B14 verläuft künftig oberirdisch. Die freiwerdenden Abfahrtsrampen bleiben erhalten, bekommen aber eine neue, grüne Funktion. Die abgesenkte Mitte wird zu einem Aktiv-Park mit Begrünung sowie Spiel- und Sportangeboten. Diese Ideen bauen auf erfolgreichen Kooperationsprojekten der letzten Jahre auf (wie z. B. Öschi oder Stadtlücken e. V.).
  • Frische Luft und Vielfalt: Die heute sehr breite Straße wird zur Klimaschneise. Statt acht gibt es nur noch vier Fahrspuren. Die freie Fläche wird entsiegelt und großflächig begrünt, was frische Luft, mehr Artenvielfalt und ein besseres Stadtklima bringt.
  • Paulines Park: Am Rand, in Richtung Heusteigviertel, entstehen multifunktionale Flächen, auf denen Menschen aller Altersgruppen spielen, Sport treiben und sich treffen können.
  • Wilhelmsplatz – Auto-frei und südländisch: Der Wilhelmsplatz wird zur Fußgängerzone. So kann man ungestört vom Bohnenviertel ins Heusteigviertel spazieren. Bäume, Cafés, Restaurants, ein Brunnen und die leicht ansteigende Form des Platzes schaffen eine Atmosphäre wie in südlichen Ländern. Wochenmärkte und Feste machen ihn zu einer wichtigen Schnittstelle.
  • Bessere Verbindungen: Zur Innenstadt hin bekommt der Platz eine neue Bebauung und ordnet die Straße neu. Die geöffnete Gerberstraße schafft neue Wege und verbessert die Durchlüftung. Es entstehen breite Gehwege, sichere, barrierefreie Querungen und Radwege auf beiden Seiten. Die bestehende Unterführung dient künftig nicht mehr dem Autoverkehr, sondern wird als Logistikfläche genutzt.

 
Sequenz Wilhelmsplatz bis Charlottenplatz

Leonhards Wohnzimmer

 
Die Sequenz Wilhelmsplatz bis Charlottenplatz. Visualisierung: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitektur

Die historische Bedeutung der Altstadt wird gestärkt und ein neuer zentraler Treffpunkt geschaffen:

  • Historische Strukturen neu belebt: Die historischen Strukturen der Altstadt und Leonhardsvorstadt werden aufgegriffen und neugestaltet, indem Straßen- und Platzränder wiederhergestellt werden.
  • Ein neues Kulturquartier: Drei neue Gebäude an der Esslinger Straße und eines am Wilhelmsplatz sollen kulturelle und soziale Einrichtungen, das Haus für Film und Medien und den Smart-Mobility-Hub beherbergen. Die Kulturmeile wird bis zum Wilhelmsplatz verlängert, was die Bedeutung der Altstadt stärkt.
  • Städtisches Wohnzimmer: Rund um die Leonhardskirche, das Gustav-Siegle-Haus und das neue Kulturquartier entsteht ein zentraler Ort in der Innenstadt. Er wird zum „städtischen Wohnzimmer“, verbindet die Innenstadt mit der Leonhardsvorstadt und orientiert sich am historischen Stadtgrundriss.
  • Lebendige Erdgeschosse: Die Gebäude an der B14 gewinnen durch die Aktivierung der Randzonen eine neue Bedeutung. Zukünftig entstehen attraktive Erdgeschosszonen, die den Stadtraum beleben und mehr Orte zum Verweilen schaffen.

 
Sequenz Charlottenplatz bis Gebhard-Müller-Platz

Kultur-Rambla

 
Die Sequenz vom Charlottenplatz bis Gehard-Müller-Platz. Visualisierung: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitektur

Die Kulturmeile wird um einen einladenden grünen Parkstreifen erweitert:

  • Was ist eine Rambla? Die Kulturmeile bei der alten Staatsgalerie und dem StadtPalais wird um eine Kultur-Rambla erweitert. Eine Rambla ist ursprünglich ein ausgetrocknetes Flussbett. Hier ersetzt sie den zurückgehenden Autoverkehr durch einen rund 14 Meter breiten, von Bäumen gesäumten Parkstreifen.
  • Öffentlicher Raum wird belebt: Vielfältige kulturelle Angebote und eine Abfolge von Elementen beleben den öffentlichen Raum und weisen auf die angrenzenden Kulturinstitutionen hin.
  • Highlights der Rambla: Dazu gehören zum Beispiel ein Skulpturenboulevard, eine Stadtbühne, Objekte zur Stadt- und Landesgeschichte, eine Speakers Corner (Landtag) und eine Open-Air-Bibliothek.
  • Verbindung zum Charlottenplatz: Ein Baustein am Charlottenplatz fasst gemeinsam mit der ifa-Galerie und dem Charlottenhochhaus den Platz. Er verbindet die Kultur-Rambla mit der Stadtbahn-Haltestelle und den neuen Funktionen der umgenutzten Unterführung.

 
Sequenz Gebhard-Müller-Platz bis Neckartor

Terrassenpark und Bonatz-Blick

  
Die Sequenz vom Gebhard-Müller-Platz bis zum Neckartor. Visualisierung: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitektur


Hier entsteht eine grüne Verbindung zwischen Talkessel und Hanglage mit tollen Aussichten:

  • Der Terrassenpark: In Verlängerung des Arnulf-Klett-Platzes und der Schillerstraße verbindet der Terrassenpark den Talkessel mit der Topografie der Hanglage bis hinauf zur Uhlandshöhe. Von hier aus kann man die Stadt und den Bahnhof aus verschiedenen Perspektiven erleben – ein echter Bonatz-Blick.
  • Tor zum Osten: Neue Gebäude im angrenzenden Block schaffen eine neue Nachbarschaft, das „Tor zum Osten“.
  • Sicherere Wege: Die Kernerstraße und Schubartstraße werden für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Neue Fuß- und Radwege sorgen für sichere und barrierefreie Verbindungen und binden das Kernerviertel besser an den Mittleren Schlossgarten an. Auch der Zugang zur Stadtbahn wird neugestaltet und es entsteht ein kleiner Platz Richtung Osten.

 
Sequenz Neckartor bis Schwanenplatztunnel

Schlossgarten-Lane

 
Die Sequenz von Neckartor bis Schwanenplatztunnel. Visualisierung: asp Architekten / koeber Landschaftsarchitektur

Ein neues Quartier entsteht, das den Park näher an die Menschen bringt:

  • Wohnen, Arbeiten, Produktion: Die Parkkante zum Unteren Schlossgarten wird neugestaltet und die vorhandenen unterschiedlichen Gebäude ergänzt. So entsteht im Stuttgarter Osten ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Produktion kombiniert.
  • Der Park rückt näher: Die bisher durchgehende Lärmschutzwand wird zurückgebaut, wodurch der Park näher an das Quartier heranrückt.
  • Quartiersstraße mit Qualität: Die Neckarstraße wird zur Quartiersstraße mit Aufenthaltsqualität. Begrünte Randzonen und schattige Gehwege verbessern das lokale Klima. Aktive Erdgeschosszonen beleben den öffentlichen Raum.
  • Sicherheit und Gleichberechtigung: Begrünte Stadtbahntrasse, Tempo 30 und barrierefreie Straßenquerungen an allen Kreuzungen erhöhen die Verkehrssicherheit und Qualität, verbessern die Alltagswege und ermöglichen dadurch Gleichberechtigung.

Weitere Informationen

Grundlage für den Rahmenplan

Bildtitel
Im Herbst 2019 startete das Wettbewerbsverfahren "Neuer Stadtraum B14". Vorausgegangen war eine umfangreiche Bürgerbeteiligung.
WEITER

Was ist ein Rahmenplan?

Ein städtebaulicher Rahmenplan ist ein informelles, strategisches Konzept, das als Fahrplan die langfristige Vision für die Entwicklung eines Stadtgebiets skizziert. Er legt grobe Ziele und Nutzungen fest (z. B. Wohnen, Grünflächen) und dient als Orientierungshilfe und Grundlage für die spätere, rechtsverbindliche und detailliertere Bauplanung (Bebauungsplan). Der Rahmenplan ist flexibel und dient in erster Linie als Orientierungshilfe und Kommunikationsgrundlage für alle Beteiligten. Er koordiniert unterschiedliche Interessen frühzeitig im Planungsprozess und bildet die strategische Basis für alle nachfolgenden Planungen. Unter "Weiter" finden Sie eine ausführliche Erklärung.
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Phase 2

Online-Beteiligung

17.10.2025 bis 14.12.2025

Sie haben Anregungen und Ideen für die Nutzung und Ausstattung von Teilbereichen der Freizeit-, Platz- und Grünflächen sowie entlang der Straße? Dann nehmen Sie an unserer Umfrage teil.

beendet

Der Status quo

Bisheriges Umfrageergebnis

Was ist die B14 für Sie heute? (Mehrfachantwort möglich – max. 3)

Wichtige Stadtautobahn für Wege innerhalb der Stadt 24 %
Wichtige Bundesstraße, um nach Stuttgart hineinzukommen 33 %
Wichtige Bundesstraße, um Ziele außerhalb Stuttgarts zu erreichen 30 %
Eine Barriere innerhalb Stuttgarts 80 %
Auslöser von Lärm- und Verkehrsbelastung 76 %
Straßenraum für alle Verkehrsteilnehmende 9 %
Aufenthalts- und Bewegungsraum 5 %
Ort für Spiel und Sport 0 %

Welche Funktion soll die B14 in Zukunft erfüllen?

Bisheriges Umfrageergebnis

Stadtraum für Mobilität, Logistik und Aufenthalt

  • 41 % Sehr wichtig
  • 30 % Eher wichtig
  • 19 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 10 % Eher unwichtig
  • 0 % Gar nicht wichtig

Stadtraum für alle Verkehrsteilnehmende

  • 41 % Sehr wichtig
  • 27 % Eher wichtig
  • 17 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 11 % Eher unwichtig
  • 3 % Gar nicht wichtig

Straße für motorisierten Verkehr

  • 22 % Sehr wichtig
  • 10 % Eher wichtig
  • 19 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 35 % Eher unwichtig
  • 14 % Gar nicht wichtig

Wie sind Sie auf /an der B14 unterwegs? (Mehrfachantwort möglich)

Zu Fuß 63 %
Mit dem Rad 49 %
Mit dem Auto 48 %
Mit dem Bus 33 %

Wohnen/ Arbeiten Sie an oder in der Nähe der B14? (Mehrfachantwort möglich)

Ja, ich wohne an oder in der Nähe der B14. 33 %
Ja, ich arbeite an oder in der Nähe der B14. 37 %
Nein. 38 %

Welchen Charakter soll die umgestaltete B14 haben?

Bisheriges Umfrageergebnis

Grüner Stadtraum mit Bäumen, kleinen Parks und Versickerungsflächen

  • 77 % Sehr wichtig
  • 9 % Eher wichtig
  • 3 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 5 % Eher unwichtig
  • 6 % Gar nicht wichtig

Vielfältiger Stadtraum mit Angeboten für Einzelhandel, Gastronomie, Kultur

  • 58 % Sehr wichtig
  • 22 % Eher wichtig
  • 8 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 6 % Eher unwichtig
  • 6 % Gar nicht wichtig

Stadtraum mit sozialen Angeboten

  • 48 % Sehr wichtig
  • 27 % Eher wichtig
  • 9 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 9 % Eher unwichtig
  • 6 % Gar nicht wichtig

Straßenraum für neue Mobilität mit Mobilitäts-Hubs und Sharing-Angeboten

  • 27 % Sehr wichtig
  • 26 % Eher wichtig
  • 24 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 8 % Eher unwichtig
  • 15 % Gar nicht wichtig

Stadtautobahn

  • 16 % Sehr wichtig
  • 8 % Eher wichtig
  • 2 % Weder wichtig noch unwichtig
  • 21 % Eher unwichtig
  • 54 % Gar nicht wichtig

In welchen Bereichen sehen Sie an der B14 besonderen Handlungsbedarf? (Mehrfachantwort möglich)

Barrierefreiheit 48 %
Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten 64 %
Sicherheit 44 %
Abkühlung / Verschattung / Begrünung 78 %
Verringerung sozialer Konflikte 23 %
Außenbereiche für Anliegerinnen und Anlieger, beispielsweise Gastronomie 45 %

Welche Nutzungen sollen im neuen Stadtraum B14 verstärkt untergebracht werden? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt und Begegnung 70 %
Spiel, Sport und Bewegung 41 %
Fuß- und Fahrradinfrastruktur 78 %
Logistik und Lieferverkehre 30 %
Infrastruktur für Extremwetterschutz (z. B. Regenrückhaltung) 36 %
Außengastronomie 50 %
Kunst und Kultur im öffentlichen Raum / Außenraum 56 %
Märkte und Feste 42 %
Naherholung durch Begrünung 69 %
Sonstige 8 %

Für unsere Statistik würden wir gern Ihr Alter erfahren (diese Daten werden nicht veröffetlicht und dienen allein internen Zwecken)

  • 9 % Bis 25 Jahre
  • 44 % 26 - 35 Jahre
  • 30 % 36 - 45 Jahre
  • 11 % 46 - 55 Jahre
  • 3 % 56 - 65 Jahre
  • 3 % Über 65 Jahre

Vertiefende Umfrage zu Teilbereichen der B14

Die Umgestaltung der B14 zielt darauf ab, die öffentlichen Räume im Stadtzentrum maßgeblich zu verbessern. Unter dem Leitbild der lebenswerten Stadt und angepasst an verändertes Mobilitätsverhalten, soll der Straßenraum vom Marienplatz bis zum Schwanenplatz attraktiver gestaltet werden. Die Planung gliedert sich in sechs Abschnitte, sogenannte Sequenzen.
 
Die folgende Umfrage geht auf die verschiedenen Sequenzen ein. Die einzelnen Sequenzen sind hier ausführlich beschrieben.

Die verschiedenen Sequenzen

Bisheriges Umfrageergebnis

Sequenz 1: Taschenspiel - Marienplatz bis Österreichischer Platz. In Sequenz 1 entsteht neben dem Marienplatz ein Tor aus Bäumen. Entlang der Straße könnten drei kleine Grüne Taschen entstehen. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 48 %
Sport/Bewegung 31 %
Spiel 20 %
Zufußgehende/Radfahrende 76 %
Mobilitätsangebote 35 %
Verkehrsbauwerke 19 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 89 %
Blau/Regenrückhaltung 22 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 39 %

Sequenz 2: Paulines Park und Wilhelmsplatz - Österreichischer Platz bis Wilhelmsplatz. In der Sequenz entsteht ein kleiner Park zur Klimaanpassung. Der Spiel-und Bewegungsraum am österreichischen Platz (Öschi) soll gestärkt werden. Um den Wilhelmplatz fahren keine Autos mehr. Der Platz soll als Fläche für den Markt und Feste gestärkt werden. Darunter ist eine Verteilstation für Waren angedacht. Um den Platz entsteht einerseits Raum für Spiel und Bewegung und anderseits für Außengastronomie. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 52 %
Sport/Bewegung 44 %
Spiel 35 %
Zufußgehende/Radfahrende 70 %
Mobilitätsangebote 31 %
Verkehrsbauwerke 20 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 83 %
Blau/Regenrückhaltung 30 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 65 %

Sequenz 3: Leonhards Wohnzimmer - Wilhelmsplatz bis Charlottenplatz. Neben neuen Fahrradwegen entsteht auch hier Raum für Außengastronomie. Drei neue Gebäude an der Esslinger Straße und eines am Wilhelmsplatz sollen kulturelle und soziale Einrichtungen, das Haus für Film und Medien und den Smart-Mobility-Hub beherbergen. Um die Leonhardskirche soll ein zentraler Ort als „städtisches Wohnzimmer“ werden und in der Sequenz sollen attraktive Erdgeschosszonen entstehen. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 57 %
Sport/Bewegung 31 %
Spiel 30 %
Zufußgehende/Radfahrende 72 %
Mobilitätsangebote 41 %
Verkehrsbauwerke 22 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 78 %
Blau/Regenrückhaltung 28 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 67 %

Sequenz 4: Kultur-Rambla - Charlottenplatz bis Gebhard-Müller-Platz. Es entsteht ein kleiner Charlottenplatz mit neuem Gebäude. Die Unterführung soll eine neue Nutzung erhalten. In dieser Sequenz soll außerdem Kultur im öffentlichen Raum erlebbar gemacht werden. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 52 %
Sport/Bewegung 30 %
Spiel 22 %
Zufußgehende/Radfahrende 74 %
Mobilitätsangebote 43 %
Verkehrsbauwerke 26 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 76 %
Blau/Regenrückhaltung 33 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 46 %

Sequenz 5: Bonatz-Blick - Gebhard-Müller-Platz bis Neckartor. Es entsteht ein Terassenpark mit Bonatz-Blick. Neue Gebäude bilden ein „Tor zum Osten“. Es entstehen neue Fuß- und Radwege für eine bessere Verbindung zwischen Kernerviertel und Schlossgarten. Die Kernerstraße und Schubartstraße werden verkehrsberuhigt. Der südliche Bereich des Neckartors wird frei von Kfz. Langfristig soll ein Regenrückhaltebecken (Nutzung Tunnelstück) entstehen. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 43 %
Sport/Bewegung 30 %
Spiel 17 %
Zufußgehende/Radfahrende 74 %
Mobilitätsangebote 37 %
Verkehrsbauwerke 26 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 78 %
Blau/Regenrückhaltung 39 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 37 %

Sequenz 6: Schlossgarten-Lane - Neckartor bis Schwanenplatztunnel. Die Lärmschutzwand entfällt und es entsteht ein Radschnellweg entlang der B14. Die Übergänge in den Park sollen gestärkt werden. Ein neuer Park ensteht an der Heinrich-Baumann-Straße. Die Stadtbahntrasse soll begrünt werden. Tempo 30 an der Neckarstraße und barrierefreie Straßenquerungen an allen Kreuzungen erhöhen die Verkehrssicherheit. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig? (Mehrfachantwort möglich)

Aufenthalt/Dialog/Rückzug 41 %
Sport/Bewegung 39 %
Spiel 24 %
Zufußgehende/Radfahrende 67 %
Mobilitätsangebote 43 %
Verkehrsbauwerke 24 %
Grün/Verschattung/Luftreinigung 76 %
Blau/Regenrückhaltung 41 %
Vorzonen/Gastronomie und Anrainer 33 %

Allgemein: Wo halten Sie sich in der Regel an der B14 auf? (Mehrfachantwort möglich)

Marienplatz 72 %
Österreichischer Platz 26 %
Wilhelmsplatz 44 %
Leonhardsplatz 22 %
Charlottenplatz 61 %
Kulturmeile 43 %
Gebhard-Müller-Platz 13 %
Neckartor 28 %
Schwanenplatz 19 %
An U-Bahnhaltestellen oder anderen Haltestellen 61 %
An straßenbegleitenden Flächen 35 %
Sonstige 9 %

Ihr Ansprechpartner zum Projekt

Amt für Stadtplanung und Wohnen
Abteilung Städtebauliche Planung Mitte
Telefon: (0711) 216-20101
 
Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Amt für Stadtplanung und Wohnen
Eberhardstraße 10
70173 Stuttgart
 

Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Portal

Oliver Seibold
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91780
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de
 
Simone Sommer
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91813
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Abteilung Kommunikation
Rathauspassage 2
70173 Stuttgart​