Symbolbild. Foto: Wellnhofer Designs/Fotolia
Stuttgart-Vaihingen

Weiterentwicklung des Schulcampus Vaihingen

Einrichtung eines Schulcampus

ThemaBildung
Zeitraumvsl. Umsetzung seit: 01.01.2013
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner von Vaihingen

ohne Beteiligungohne Beteiligung
offen

Weiterentwicklung des Schulcampus Vaihingen

Im Stuttgarter Stadtbezirk Vaihingen befinden sich mit dem Hegel-Gymnasium, der Pestalozzischule (Grund- und Werkrealschule), der Robert-Koch-Realschule sowie der Verbundschule Rohr (Schule für Erziehungshilfe und Förderschule) vier eigenständige Schulen unterschiedlicher Schularten in unmittelbarer Nachbarschaft. Ebenfalls auf dem Areal befindet sich ein bislang als Außenstelle der Hauswirtschaftlichen Schule Ost genutztes Gebäude. Mit Bezug des neuen beruflichen Schulzentrums in Stuttgart-Nord steht die Außenstelle nun dem Schulcampus in Vaihingen zur Verfügung. Seit dem Schuljahr 2013/14 werden die Räumlichkeiten durch die Robert-Koch-Realschule genutzt, die hierdurch ihr bestehendes Raumdefizit mindern kann.
 
Im Rahmen des Schulentwicklungsplans 2009-2020 wurde für dieses schulische Zentrum die Prüfung einer konzeptionellen und räumlichen Weiterentwicklung zu einem Schulcampus beschlossen. Durch die Nutzung der benachbarten Lage verschiedener Schularten auf einem gemeinsamen Areal soll eine verstärkte inhaltliche und räumliche Zusammenarbeit ermöglicht werden.
 
Hauptziel war es, auf dem Areal den Ersatz einzelner Gebäude oder von Gebäudeteilen unter baulichen, wirtschaftlichen und strukturellen Aspekten zu untersuchen, um eine Weiterentwicklung des Areals zu einem Schulcampus mit einer gemeinsamen Nutzung schulischer und außerschulischer Räumlichkeiten, sowie eine verstärkt inhaltliche Zusammenarbeit der vier Schulen zu ermöglichen. Weiterhin sollten die grundsätzlichen baulichen Erweiterungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit einer gemeinsamen Essenversorgung sowie der neue Bedarf im Bereich Inklusion betrachtet werden.
 
Die Weiterentwicklung des Schulzentrums zu einem schulischen Campus mit sowohl konzeptionellen als auch räumlichen Kooperationsstrukturen wird einen Realisierungszeitraum von voraussichtlich 8 bis 10 Jahren benötigen. Wegen der vielfältigen baulichen Maßnahmen sind während dieses Zeitraums verschiedene Auslagerungen von Gebäudeteilen notwendig, die einen flexiblen Interimsbau notwendig machen. Deshalb sollen mobile Klassenräume bzw. ein Fertigbau in Leichtbauweise für 14 Unterrichtsräume, einen kleinen Lehr- und Lernmittelraum und Toiletten erstellt werden. Um der langfristig notwendigen Konzeption auf dem Schulcampusareal nicht im Wege zu stehen, sollen diese in Abgleich mit der zu Grunde liegenden Machbarkeitsstudie verwirklicht werden, die sich auf den Standort am großen Parkplatz östlich der Pestalozzischule bezieht.
 
Dieser Interimsbau soll im Rahmen eines ersten Bauabschnitts erstellt und somit kurzfristig als Ersatz für die beiden Pavillongebäude der Pestalozzischule dienen. Für diese hat ein Gutachten der Firma Nixdorf Consult ergeben, dass eine wirtschaftliche Sanierung nicht möglich ist. Wegen der Vielfältigkeit der baulichen Mängel sind auch Teilsanierungsmaßnahmen nicht realisierbar oder nicht wirtschaftlich zu vertreten. Zunehmend gibt es Beschwerden über den herrschenden unzumutbaren Zustand. Aus diesem Grund besteht hier dringender Handlungsbedarf.
 
Bei dem jetzigen Vorhaben wird ein qualitativ hochwertiger Standard der mobilen Klassenräume bzw. des Fertigbaus in Leichtbauweise vorausgesetzt. Nach den derzeitigen Planungen wird von einer Standzeit von mindestens acht bis zehn Jahrenausgegangen, da der Interimsbau neben dem Ersatz für die Pavillons der Pestalozzischule temporär auch als Ausweichfläche für Sanierungsarbeiten im Bereich der anderen betroffenen Schulgebäude dienen soll. Die mobilen Klassenräume können somit von allen Schulen in den Bauphasen genutzt werden.
 

Beteiligungsmaßnahmen

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist als Schulträger zur Bereitstellung schulischer Infrastruktur verpflichtet. Das Schulverwaltungsamt als zuständiges Fachamt setzt deshalb bildungspolitische Vorgaben des Landes und des Gemeinderats an rund 160 Schulen um. Dabei steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung im Fokus. Ziel ist eine Verbesserung des städtischen Bildungsangebots und eine bedarfsgerechte Planung und Weiterentwicklung der Bildungsinstitution Schule.
 
Das Schulverwaltungsamt bindet bei diesen Vorhaben grundsätzlich die Vertreter der Schulgemeinden (Schulleitungen, Lehrer Kollegium, Elternvertreter sowie gegebenenfalls Schülervertreter) als Verantwortliche vor Ort und Nutzer der Schulgebäude in den Gestaltungs- und Planungsprozess mit ein. Zudem wird der Stadtbezirk über den Bezirksbeirat im Rahmen der politischen Beschlussfassung beteiligt.
 

Ihre Ansprechpartnerin zum Vorhaben

Larissa Scheiffele
Schulverwaltungsamt
Telefon: 0711 216-​88967
E-Mail:  larissa.scheiffele@stuttgart.de

Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Schulverwaltungsamt
Hauptstätter Straße 79
70178 Stuttgart

Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

Jan Minges
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91813
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

Oliver Seibold
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91780
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Abteilung Kommunikation
Rathauspassage 2
70173 Stuttgart​ ​ ​