Die Entwicklungsfläche Rosenstein im Stadtbild. Foto: Stadt Stuttgart
Stadtweit

Informelle Bürgerbeteiligung Rosenstein

Gemeinsam Stadt gestalten

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: 15.03.16 bis 15.11.16
ZielgruppeAlle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
beendet
  • Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb Rosenstein gestartet

    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein diskutiert. Nun folgt die nächste Phase. Im Jahr 2018 startete der "Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil", zu dem alle Stuttgarter eingeladen waren, sich zu beteiligen. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter folgendem Link:
  • Die Informelle Bürgerbeteiligung Rosenstein

    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein diskutiert. Die erste öffentliche Sitzung des Forums Rosenstein am 15. März war der Auftakt der Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein, die Stuttgart für die kommenden Monate bewegte.

    Zentrales Anliegen der Stadt war es, einen stadtweiten informellen Beteiligungs- und Dialogprozess über die Entwicklung des künftigen Stadtteils Rosenstein durchzuführen. Das neue Viertel soll auf dem Gleisvorfeld entstehen, direkt hinter dem Hauptbahnhof und eingebettet zwischen Nordbahnhofviertel, Rosensteinpark und Schlossgarten. Die Flächen werden nach der Fertigstellung des Bahnprojektes Stuttgart 21 und der anschließenden Räumung der Gleisanlagen frei. Für die Stadt bietet sich dadurch die einmalige Möglichkeit, rund 85 Hektar Land in zentraler Lage unter urbanen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu entwickeln und zu nutzen.

    Das Ziel der Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein war es, zu den zentralen Fragestellungen des Zusammenlebens in Stuttgart und zur Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein ein möglichst breit akzeptiertes Ergebnis zu erarbeiten. Dieses soll in Form von Empfehlungen konkrete Leitplanken enthalten. Die Leitplanken dienen als Grundlage für weitere Planungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse. ​

    Die Bürgerbeteiligung Rosenstein war geprägt von einem Mix aus verschiedenen Bausteinen:
    • Das Forum Rosenstein bestand aus Stimmen der Stadtgesellschaft und Vertretern des Gemeinderats. Es hat die Bürgerbeteiligung von der Ausgestaltung des Verfahrens bis hin zur Entstehung des Prozessergebnisses begleitet.
    • Auf drei Öffentlichen Veranstaltungen konnten sich die Bürger über das Projekt informieren und sich in den Diskurs über Verfahren und Themenschwerpunkte einbringen, vor allem aber ihre Interessen und Bedürfnisse artikulieren und diskutieren.
    • Interessensgruppen organisierten sogenannte Offene Formate, bei denen die Themen der Beteiligung in die Stadtgesellschaft hineingetragen und diskutiert werden konnten.
    • Ein Expertenpanel beleuchtete einzelne Themenfelder des Projekts und bereicherte die Bürgerbeteiligung durch das eingebrachte Fachwissen.
    • Das Steuerungsteam, bestehend aus Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Vertretern des Stadtplanungsamts und der Abteilung für Kommunikation sowie der MEDIATOR GmbH, koordinierte organisatorische Aufgaben.
    • Alle eingebrachten Interessen und Bedürfnisse wurden zu einer Interessensammlung gebündelt. Sie bildet die Grundlage für den Kriterienkatalog, der festlegt, welche Kriterien bei zukünftigen Planungen, Entwürfen und Beteiligungen zu beachten sind. Die Interessen der Bürger wurden außerdem zu Leitplanken verdichtet, die in das abschließende Memorandum einfließen.

    Bürgerbeteiligung on Tour

    Vom 25. August bis zum 16. September 2016 besuchte ein städtischer Info- und Beteiligungsbus öffentliche Plätze in Stuttgart. Passanten konnten sich  direkt vor Ort über das  Beteiligungsverfahren Rosenstein informieren und an einer mobilen Beteiligungsstation ihre Interessen und Bedürfnisse zur Zukunft der Entwicklungsfläche einbringen. Die Stationen der Bustour waren der Marienplatz, die Stadtbibliothek, der Schlossplatz, das Schloss Rosenstein, das Nordbahnhofviertel, der Rathausplatz in Vaihingen und der Höhenpark Killesberg. Mehrere tausend Stuttgarter konnten auf diesem Weg erreicht werden.   

    Die Informelle Bürgerbeteiligung Rosenstein wurde geleitet und begleitet vom Team der Mediator GmbH.

  • Weitere Informationen

  • Bausteine der Bürgerbeteiligung

    Bausteine der Bürgerbeteiligung. Foto: Robert Kneschke - Fotolia.com
    Die Bürgerbeteiligung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen.​​
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  • Neuigkeiten zur Bürgerbeteiligung

    Ideenwettbewerb 2018

    Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 16. November, mit breiter Mehrheit die Verwaltung beauftragt, einen Ideenwettbewerb zur Gestaltung der Entwicklungsfläche Rosenstein vorzubereiten. weiter

    Gläsernes Büro Rosenstein

    Anlaufstelle für Informationen rund um das Rosensteinquartier ist das "Gläserne Büro Rosenstein" im Nordbahnhofviertel, Haltestelle Mittnachtstraße. weiter
  • Die Entwicklungsfläche

    Die Entwicklungsfläche Rosenstein hat eine Größe von rund 85 Hektar. Foto: Arnim Kilgus
    Im Dreieck zwischen Hauptbahnhof, Neckar und Pragtunnel liegt die rund 85 Hektar große Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
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  • Bildergalerie

    Entdecken Sie die Nachbarschaft der Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
  • Rosenstein on Tour

    Im Sommer 2016 war der Info-Bus der Bürgerbeteiligung in Stuttgart unterwegs.​ Foto: Thomas Wagner
    Im Sommer 2016 war der Info-Bus der Bürgerbeteiligung in Stuttgart unterwegs.​​
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  • Das Moderationsteam

    Das ist das Team der Mediator GmbH. Foto: Mediator GmbH
    Lernen Sie die Mitglieder des Moderationsteams der MEDIATOR GmbH kennen, die das Beteiligungsverfahren begleitet haben.
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  • Archivseiten

    Hier geht es zu den Archivseiten. Foto Stadt Stuttgart
    Hier geht es zu Informationen über das Projekt Rosenstein von 2010 bis 2012.
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Phase 6

Zweite Öffentliche Veranstaltung

18.06.16

Wie soll die freiwerdende Gleisfläche genutzt werden? Was soll bei den Planungen beachtet werden? Bei der zweiten Öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 18. Juni 2016, im Stuttgarter Rathaus ging es schwerpunktmäßig darum gehen, in die einzelnen Themen (wie bspw. Mobilität, Wohnen, Kultur u.v.m.) vertiefend einzusteigen und herauszuarbeiten, was Ihnen dabei jeweils besonders wichtig ist und dieses zu konkretisieren.

beendet
  • Bürgerbeteiligung Rosenstein: Intensive Gespräche bei der zweiten Öffentlichen Veranstaltung

    Am Samstag, 18. Juni, hat die zweite Öffentliche Veranstaltung der Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein im Stuttgarter Rathaus stattgefunden. Oberbürgermeister Fritz Kuhn begrüßte die Bürgerinnen und Bürger im Großen Sitzungssaal.

    Kuhn sagte: "Lassen Sie uns im Rahmen der Bürgerbeteiligung ausloten, ob wir für das künftige Rosensteinquartier ein Thema für eine Internationale Bauausstellung entwickeln können." Auch die Weissenhofsiedlung sei 1927 im Rahmen einer Bauausstellung entstanden. "Der Bau ist damals als Gesellschaftsprozess verstanden worden und hat Maßstäbe gesetzt", so Kuhn: "Deshalb sollten wir prüfen, was zum 100 Jahrestag sinnvoll und möglich ist." Hören Sie hier OB Kuhn zu einer möglichen IBA in Stuttgart: Vortrag OB Fritz Kuhn (MP3)

    Der OB betonte, dass viele Faktoren bei den Planungen zum Rosensteinquartier berücksichtigt werden müssten. Neben der Nachhaltigkeit und der Entwicklung als Energie-plus-Viertel sei auch die soziale Durchmischung des neuen Viertels wichtig. "Wer knappe Flächen hat, muss intelligent damit umgehen", so Kuhn. "Bezahlbarer Wohnraum, neue, exemplarische Formen des Bauens oder die Zuschnitte des Wohnraums werden wichtige Aspekte bei der Beplanung des Rosensteinquartiers sein. Ich fände es daher sehr spannend, dies zum Thema einer Internationalen Bauausstellung zu machen", sagte der OB.

    In zwei Fachvorträgen ging es um die Themen Wohnen und Klima. Prof. Dr. Tilman Harlander sprach über die "Soziale Vielfalt und Mischung im Wohnen". Den kompletten Vortrag gibt es hier als Podcast: Vortrag Prof. Tilman Harlander (MP3)

    Silke Drautz vom Amt für Umweltschutz referierte zum Thema "Stadtklimatologische Leitgedanken zur Entwicklung des Rosensteinviertels". Sie unterstrich die Bedeutung von Frischluftschneisen, die bei der Beplanung des neuen Quartiers berücksichtigt werden müssten und sprach sich für Dach- und Fassadenbegrünungen aus.

    Info-Messe, Kinderwerkstatt und Thementische

    Bei einer Info-Messe konnten sich die Besucher eine Übersicht über die Entwicklungsfläche Rosenstein verschaffen sowie über Ziele, Ablauf und Bausteine des im Jahr 2016 laufenden Beteiligungsverfahrens. Sie erhielten Einblicke in die bisherige Interessensammlung, die ein zentraler Baustein des Beteiligungsprozesses sein wird, sowie in die Ergebnisse der ersten öffentlichen Veranstaltung vom April 2016.

    Highlights aus der erstmals veranstalteten Kinderwerkstatt und aus der Arbeit an den 20 Thementischen wurden am Ende der Veranstaltung im Großen Sitzungsaal zusammengetragen.

    Eigeninitiative mit Offenen Formaten

    Auf großes Interesse sind insbesondere die Angebote und Möglichkeiten der selbstorganisierte Beteiligungs-Aktionen (Offene Formate) gestoßen, die von unterschiedlichen Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen durchgeführt wurden und weiterhin werden. Exkursionen, Stadtteilspiele, Ausstellungen, Befragungen und vieles mehr sind geplant und haben teilweise bereits stattgefunden.

    "Neue Handlungsoptionen gewinnen und Lösungsräume öffnen"

    Beate Voskamp und Stefan Kessen, die Moderatoren der MEDIATOR GmbH, die den Beteiligungsprozess entworfen hat, sagten zum Abschluss der Veranstaltung: "Wir freuen uns sehr, dass sich alle Beteiligten wieder auf einen intensiven und offenen Dialog miteinander eingelassen haben, um aus ihrer jeweiligen Perspektive heraus genau das einzubringen, was ihnen bei den verschiedenen Themen jeweils besonders wichtig ist - und warum.  Das Festgehaltene werden wir nun auswerten. Wir hoffen, damit eine Basis zu schaffen, für die Entwicklungsfläche Rosenstein neue Handlungsoptionen gewinnen und Lösungsräume öffnen zu können."

    Die Ergebnisse dieser zweiten Öffentlichen Veranstaltung flossen in die Interessensammlung Rosenstein ein.


  • Wohnraum, Bäume, Nahversorgung: Meinungen

    Zahlreiche engagierte Besucher haben sich nicht nur in der Diskussion um die Gestaltung des neuen Quartiers beteiligt, sondern uns auch erzählt, warum sie teilgenommen haben und was sie sich für den neuen Stadtteil wünschen. Hier einige Stimmen:​

    Joana Scherer. Foto: Stadt Stuttgart
    Joana Scherer. Foto: Stadt Stuttgart
    Joana Scherer (29): "Als Architektin interessiere ich mich dafür, was in Stuttgart in dieser Richtung passiert. Neben Begriffen wie etwa Nachhaltigkeit sollten bei der Stadtentwicklung auch Ästhetik und Atmosphäre mitgedacht werden. Es bedarf einer Vision, um Lebensraum zu gestalten. Ein stärker spielerischer Ansatz wäre ein Gewinn für die Stadt."






    Marlene Weyh. Foto: Stadt Stuttgart
    Marlene Weyh. Foto: Stadt Stuttgart
    Marlene Weyh (80): "Ich war früher eine große Bahnfahrerin, deshalb interessiert es mich, was rund um den Hauptbahnhof geschieht. Ich habe noch keine konkrete Vorstellung davon, wie das Gelände gestaltet werden sollte. Es ist aber wichtig, dass man sich informieren und einbringen kann."







    Raphael Klein. Stadt Stuttgart
    Raphael Klein. Stadt Stuttgart

    Raphael Klein (27): "Für das Rosensteinquartier wünsche ich mir auf der gestalterischen Ebene etwas Schöneres - konkret kann ich noch nichts sagen. Die Bürgerbeteiligung ist  eine wirklich gute Plattform. Finde es wunderbar, dass man sich auf diese Weise informieren und einbringen kann."






    Bruno Bauer. Foto: Stadt Stuttgart
    Bruno Bauer. Foto: Stadt Stuttgart
    Bruno Bauer (36): "Stuttgart ist eine einzigartig schöne Stadt - das muss erhalten bleiben. Deshalb wünsche ich mir keinen Stadtteil von der Stange, sondern etwas Besonderes. Dass der Gestaltungsprozess ein Stück weit offen ist, finde ich sehr wichtig. Es hat etwas Kreatives, wenn der Dialog vor der Planung steht."
  • Bürger sammeln Ideen für das Rosensteinviertel

    Bei der zweiten Öffentlichen Veranstaltung der Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein haben die Bürgerinnen und Bürger an Thementischen Ideen entwickelt, wie das zukünftige Leben und Arbeiten im Stadtquartier aussehen könnte. Pro Tisch moderierte ein Gastgeber und informierte über die bisherigen Ergebnisse.

    "Eine Bürgerin hat den öffentlichen Raum als Wohnzimmer der Stadt bezeichnet", sagte die Gastgeberin Tina Hekeler, die die Arbeitsgruppe 'Öffentlichen Raum' betreute. "Deshalb sollten wir diesen attraktiv gestalten. Allen Teilnehmern war wichtig, dass es großzügige Plätze und Freiflächen gibt, die für alle Bürger offen sind. Daneben forderten viele eine gute Fahrradinfrastruktur für das neue Viertel und ausreichend Parkmöglichkeiten für Elektroautos."

    Wie wäre es mit Alleen und einem Bildhauerwettbewerb?


    An den Thementischen diskutierten die Beteiligten Inhalte wie Mobilität im Viertel, Kulturelle Einrichtungen, Wohnen, Freizeit, Sport und Erholung. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Die Teilnehmer diskutierten an den Thementischen angeregt über die Zukunft des neuen Quartiers. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    An den Thementischen diskutierten die Beteiligten Inhalte wie Mobilität im Viertel, Kulturelle Einrichtungen, Wohnen, Freizeit, Sport und Erholung. Lebhafte Diskussionen gab es am Tisch 'Natur': "Meiner Ansicht nach sollte der schöne Begriff Rosenstein versinnbildlicht werden", sagte Christian von Holst, der ehemalige Direktor der Staatsgalerie Stuttgart. "Man könnte einen internationalen Bildhauerwettbewerb ausrichten und eine große Steinskulptur schaffen. Um diese herum könnten Rosen aus aller Welt gepflanzt werden. Das wäre dann ein Identifikationsort und ein Erkennungsmerkmal für das neue Viertel."

    Daneben plädierte er für ein grünes Viertel voller Alleen. "Wir brauchen Plätze und Aufenthaltsräume, die zu Treffpunkten für alle Generationen werden." Andere forderten urbane Gärten, die Bürger auf Zeit mieten können. Mit den Berger Sprudlern als Vorbild wurde zudem der Wunsch nach Springbrunnenanlagen laut.

    Treffpunkt für alle Generationen, Kulturen, Einkommensschichten

    Am Tisch 'Soziales Miteinander' votierten die Bürger einmütig für einen sozialen Wohnungsbau im Viertel. "Daneben benötigen wir Cafés und Bistros, in denen sich ältere Bürger treffen können", sagte Gisela Gaßner. Sabine Fleck ergänzte: "Diese sollten aber von ihrer Einrichtung und ihrem Angebot her für Menschen jeden Alters gestaltet sein. So könnten diese zu Treffpunkten für alle Generationen werden." Zudem wünschen sich die Bürger Altenheime im Viertel und verschiedene Formen des betreuten Wohnens.

    Auch ein Kräutergarten, den Bürger jeden Alters gemeinsam benutzen können, wurde angeregt. "Schön wäre es, Räume der interkulturellen Begegnung zu schaffen", sagte Gisela Gaßner. "Hier könnte man neue Sprachen lernen, andere Kulturen erleben oder ein Sprachtandem finden. Gleichzeitig könnten hier Flüchtlinge schnell integriert werden. Ich wünsche mir auch, dass es im neuen Stadtviertel für jeden Bewohner zehn Minuten vor seiner Haustür eine Grünanlage gibt."

    "Hochinteressante Chance"

    Manche Bürger, wie Volker Schmidt, hatten bereits an der ersten Öffentlichen Veranstaltung zum Rosensteinviertel teilgenommen. "Die Chance, ein neues Stadtviertel mitzugestalten, ist hochinteressant. Mir hat schon die erste Öffentliche Veranstaltung gefallen und deshalb bin ich nun wieder dabei. Die Idee der Thementische finde ich gut. So kann sich jeder seine Interessensgebiete heraussuchen und versuchen, neue Ideen einzubringen."

    Vielfalt, Wohnen, Natur

    Vielfalt und Wohnen am wichtigsten sind. Die Teilnehmer wünschen sich eine soziale Mischung im neuen Viertel mit einem Austausch der Kulturen und einem generationsübergreifenden Miteinander. Abwechslungsreiche Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und ein Wochenmarkt stehen ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste.

    Auch die Natur soll bei der Gestaltung des neuen Quartiers berücksichtigt werden. So wurde angeregt, Naturerlebnisse im urbanen Raum zu ermöglichen und naturnahe Flächen zu schaffen, die Rückzugsräume für Tiere bilden. Vielen geht es darum, Orte und Räume der Begegnung zu schaffen. Die Diskussionen zeigten, dass die Beteiligten nach Ansätzen suchen, wie die unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen sind. ​
  • Kinder stimmen für Eisdiele im Rosensteinviertel

    Nach der Kinderwerkstatt steht fest: Das neue Rosensteinquartier muss nach den Plänen der Kinder eine Eisdiele erhalten. Bei der zweiten Öffentlichen Veranstaltung zur Entwicklungsfläche Rosenstein am 18. Juni im Rathaus konnten erstmals Kinder ihre Stimme abgeben.

    Die jungen Bürger ab sechs Jahren wurden von der Kinderbeauftragten der Stadt, Maria Haller-Kindler, dem Stadtlabor und dem Jugendamt in einer Kinderwerkstatt betreut. Hier konnten sie festhalten, was ihnen bei der Gestaltung des neuen Rosensteinquartiers wichtig ist. Die Betreuung von Kindern ab drei Jahren übernahm das Haus der Familie.

    Großer Spielplatz steht ganz oben auf der Wunschliste


    Rutsche, großer Spielplatz - und eine Eisdiele: Auch Kinder haben im Rathaus ihre Wünsche geäußert. Foto: Stadt Stuttgart/Leif Piechowski
    Rutsche, großer Spielplatz - und eine Eisdiele: Auch Kinder haben im Rathaus ihre Wünsche geäußert. Foto: Stadt Stuttgart/Leif Piechowski
    "Die Kinder haben Modelle ihrer Wünsche für das neue Stadtquartier gebaut", sagte Maria Haller-Kindler. "Diese werden bei der dritten Öffentlichen Veranstaltung am 24. September wieder ausgestellt."

    Ganz oben auf der Wunschliste stand ein großer Spielplatz. Daneben soll es eine Seenlandschaft mit der Möglichkeit für Floßfahrten auf dem Wasser geben. "Ich hätte gerne ein überdachtes Spielhaus im Rosenstein, falls es mal regnet", sagte Felix. "Aber auch eine lange Rutsche und ein Café 'Mama' wären toll."


    Kinder- und Erwachsenenwunsch: eine Eisdiele

    Auf einer Karte der Entwicklungsfläche Rosenstein platzierten die Kinder ihre gebastelten Modelle. "Ich habe eine Schaukel gebaut, weil ich so gerne schaukeln gehe", erklärte Josephine. "In meinem Kindergarten gibt es leider keine. Dort gibt es auch kein Klettergerüst, deshalb habe ich eins als Modell gebaut."

    Ein Wunsch verbindet sowohl die Erwachsenen, als auch die Kinder: Beide plädierten für eine Eisdiele im Rosensteinviertel. Oberbürgermeister Fritz Kuhn nahm die Idee auf und sagte: "Es scheint damit festzustehen: das neue Rosensteinquartier wird eine Eisdiele bekommen." ​
  • Links und Downloads rund um die zweite Öffentliche Veranstaltung

    Hören Sie hier OB Fritz Kuhn zu einer möglichen Internationalen Bauausstellung (IBA) in Stuttgart:
    Der Vortrag von Prof. Dr. Tilman Harlander steht ebenfalls als Podcast bereit:

    Laden Sie hier die Präsentation von Silke Drautz vom Amt für Umweltschutz herunter:

    Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier:


    Laden Sie sich die Informationen zur Entwicklungsfläche Rosenstein herunter, wie sie auf der Info-Messe präsentiert wurden:

Informelle Bürgerbeteiligung Rosenstein - Zweite Öffentliche Veranstaltung

Wo:

Stuttgarter Rathaus,
Großer Sitzungssaal,
Marktplatz 1,
70173 Stuttgart,
Haltestelle: Rathaus

Wann:

Samstag, 18. Juni 2016 14:00 bis 18:00 Uhr

Öffentlicher Nahverkehr:

Elektronische Fahrplanauskunft (VVS)
  • Memorandum Rosenstein

    Memorandum Rosenstein. Foto: Studio KIVI - fotolia.com
    Die Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung Rosenstein wurden in einem Memorandum zusammengefasst. ​
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  • Forum Rosenstein

    Bei der Forumssitzung am 15. November ging es um den Entwurf des Memorandums. Foto: Leif Piechowski
    Auf der letzten Sitzung dankte OB Kuhn den Bürgern für ihr Engagement. Außerdem wurde der Entwurf des Memorandums vorgestellt.​
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  • 3. Öffentliche Veranstaltung

    Gut 200 Bürger kamen zur dritten Öffentlichen Veranstaltung in die Wagenhallen.​
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  • 2. Öffentliche Veranstaltung

    Am Samstag, 18. Juni, fand die zweite Öffentliche Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus statt.​
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  • 1. Öffentliche Veranstaltung

    Gut 300 Bürger kamen am 9. April ins Rathaus und tauschten sich über das neue Quartier aus.
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  • Expertenpanel

    Das Expetenpanel fand am 13. September im Stuttgarter Rathaus statt. Foto: MEDIATOR GmbH
    Im September haben sich zwanzig Experten über die Gestaltung der Entwicklungsfläche Rosenstein ausgetauscht.
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  • Offene Formate

    Bürger im Gespräch: Foto Max Kovalenko/Stadt Stuttgart
    Lesen Sie hier die Dokumentationen zu Offenen Formaten aus der Bürgerschaft nach, die bereits stattgefunden haben.​
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  • Forum Rosenstein diskutiert über den Entwurf des Memorandums

    Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat den Mitgliedern im Forum Rosenstein und den Bürgerinnen und Bürgern für ihre engagierte Teilnahme am Beteiligungsprozess für das neue Rosenstein-Quartier gedankt. Kuhn sagte bei der Schlusssitzung des Forums Rosenstein am Dienstagabend, 15. November: "Ich habe den Beteiligungsprozess aufmerksam verfolgt und bin beeindruckt, was dabei in Summe rausgekommen ist. Für den Gemeinderat ist das Memorandum eine starke normative Vorgabe. Die Bürger haben einen Rahmen vorgegeben, den der Gemeinderat nun diskutieren muss. Die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung passen außerdem sehr gut zu der Idee einer Internationalen Bauausstellung."

    OB Fritz Kuhn und die Moderatoren von MEDIATOR bei der Diskussion des Memorandums im Forum Rosenstein. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    OB Kuhn und die Moderatoren von MEDIATOR bei der Diskussion des Memorandums. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Kuhn fasste zusammen: "Eines ist bei der Beteiligung ganz klar geworden: Die Bürger haben einen Gegenentwurf zum Europaviertel herausgearbeitet und dem Bauen mit dem Taschenrechner eine klare Absage erteilt. Ihr Wunsch ist ein vielfältiger und sozial durchmischter Stadtteil mit abwechslungsreichem und kleinteiligem Städtebau. Wir müssen erst fragen, was wollen wir haben und dann über die Finanzierung reden."

    In der Forumssitzung hat die MEDIATOR GmbH, die den Beteiligungsprozess organisiert und begleitet hat, ihren Entwurf für das Memorandum vorgestellt.

    Absage an monofunktionale Strukturen

    Kuhn erklärte, aus der Bürgerbeteiligung seien entscheidende Beiträge zum Charakter des zukünftigen Stadtteils Rosenstein eingegangen. Der OB: "Die Bürger wünschen sich ein Viertel mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität." Eine klare Absage werde monofunktionalen Strukturen erteilt. "Vielmehr sollen im Stadtteil gemischte Nutzungen und eine große Offenheit und Flexibilität gegenüber sich ändernden Bedürfnissen und Rahmenbedingungen ermöglicht werden," so Kuhn. Der OB verwies darauf, den Bürgern sei es in ihren Stellungnahmen wichtig gewesen, dass im Rosenstein-Quartier auch in erheblichem Maße Wohnraum geschaffen werden solle.

    Bürger haben sich intensiv eingebracht

    Die Moderatoren von MEDIATOR, Beate Voskamp und Stefan Kessen, zogen Bilanz: "Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben sich intensiv bei der Bürgerbeteiligung Rosenstein eingebracht. Durch die unterschiedlichen Beteiligungsformate entstand ein aussagekräftiges Memorandum, das zeigt, wie sich die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft des neuen Quartiers vorstellen. Das Memorandum bildet nun die Grundlage für die nächsten Schritte auf dem Weg zum Quartier Rosenstein."

    Forum Rosenstein: Memorandum nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Beteiligungsprozesses

    Das Forum lobte in seiner Schlusssitzung am Dienstagabend, dass die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung viel Gewicht im Memorandum erhalten hätten. Gewünscht wurde, die Verzahnung von alten und neuen Quartieren stärker herauszustellen. Positiv bewerteten die Forumsmitglieder die Betonung der Bedeutung von Wasserflächen im Memorandum. Dies hätten viele Bürger thematisiert und sei sehr wichtig für die Stadtklimatologie. Notwendig sei dagegen eine stärkere Gewichtung des ÖPNV-Ausbaus. Außerdem müssten die Anwohner der benachbarten Stadtteile in Zukunft noch stärker mobilisiert werden. Einig war man sich, dass das Memorandum nicht das Ende sondern der Beginn eines neuen Beteiligungsprozesses sei. Eingefordert wurde von Forumsmitgliedern eine umfangreichere Dokumentation der Aktivitäten der einzelnen Gruppen und die Berücksichtigung der Forderung nach dem Erhalt oberirdischer Gleise.

    Stadtweiter Beteiligungs- und Dialogprozess

    Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, fasste zusammen: "Es ist nun die Aufgabe der Stadt, die Interessen und die Leitplanken der Bürger in konkrete Handlungsfelder zu übertragen. Und es muss definiert werden, wie die Bürger auch in Zukunft eingebunden werden können. In der Tat stehen wir jetzt am Beginn von weiteren Diskussionen, die immer spannender, aber auch kontroverser werden, je weiter wir ins Detail gehen."

    Zentrales Anliegen der Landeshauptstadt Stuttgart war es, einen stadtweiten informellen Beteiligungs- und Dialogprozess durchzuführen. Im Ergebnis ist ein Memorandum entstanden, das alle jene Aspekte und Erkenntnisse beinhaltet, die den Bürgerinnen und Bürgern sowohl zur Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein als auch in Bezug auf das Zusammenleben in der Stadt Stuttgart wichtig sind. Das Memorandum besteht aus den Leitplanken, der Interessensammlung, den Ergebnissen aus der Kinderbeteiligung und dem Expertenpanel sowie dem Kriterienkatalog.

    Verschiedene Beteiligungsbausteine

    Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, hatte die MEDIATOR GmbH zahlreiche Beteiligungsbausteine entwickelt. So konnten die Stuttgarter bei drei Öffentlichen Veranstaltungen gemeinsam ihre Interessen und Bedürfnisse für das künftige Rosenstein-Quartier artikulieren. Sogenannte Offene Formate trugen dazu bei, die Beteiligung in die gesellschaftliche Breite zu tragen. Die Bürger konnten diese Formate eigenständig planen und dort über die Entwicklungsfläche sprechen, wo sie es für sinnvoll hielten: ob im Verein, in der Nachbarschaft oder im Kindergarten. "Rosenstein on Tour" war ein Format, bei dem die Stadt die Beteiligung zu den Bürgern vor Ort gebracht hat: Ein Informationsbus steuerte hoch frequentierte öffentliche Plätze in Stuttgart an und erreichte Bürger, die nicht an den übrigen Veranstaltungen teilnehmen konnten.

    Ein Expertenpanel mit 20 Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen brachte zusätzliche Impulse und neue Perspektiven für die Gestaltung der Entwicklungsfläche ein. Begleitet und mitgestaltet wurden die unterschiedlichen Formate der Informellen Bürgerbeteiligung vom Forum Rosenstein. Es setzt sich aus rund 60 Vertretern der Stadtgesellschaft und des Gemeinderates zusammen.

    Leitplanken im Memorandum fassen die "roten Fäden" aus der Bürgerbeteiligung zusammen

    Für die zukünftige Gestaltung des Rosenstein-Quartiers werden aus dem Beteiligungsprozess rote Fäden sichtbar, die sich durch nahezu alle inhaltlichen Themen ziehen und in den Leitplanken dargestellt werden unter den Rubriken: Soziales Miteinander, Vielfalt und Lebendigkeit, Kleinteiligkeit und Überschaubarkeit, Flexibilität, Eigene Gestaltungsmöglichkeiten, Modellhaftes sowie Perspektive der Kinder (siehe unten). Das Memorandum soll als Grundlage für weitere Planungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse dienen und hat empfehlenden Charakter an den Gemeinderat.

    Mit Beiträgen aus der Schlusssitzung des Forums Rosenstein wird das Memorandum nun ergänzt. Nach Fertigstellung wird es im Gemeinderat vorgestellt und beraten. Dann wird es auch darum gehen, wie der Beteiligungsprozess in die beginnende Planungsphase überführt wird.

    Memorandum ist Grundlage für weiteren Prozess

    Aus dem Memorandum hat das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung bereits erste Handlungsfelder für die sich nunmehr anschließenden Planungs- und Beteiligungsprozesse abgeleitet, die aber noch ergänzt und verfeinert werden. Die Handlungsfelder erstrecken sich sowohl auf die zu bearbeitenden Inhalte als auch auf Prozesskultur und die Einbindung der Bürger.

    Als Handlungsfelder sind bereits identifiziert:

    • Von besonderer Relevanz wird die Ermöglichung von Begegnungsorten für ein soziales Miteinander in überschaubaren Nachbarschaften sein.
    • Ein wesentliches Augenmerk wird auf der Schaffung von bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnungsbau liegen, unterstützt durch eine ausgewogene Boden- und Programmpolitik.
    • Auch der Erhalt von inspirierenden und identitätsstiftenden Bauten und Orten, unter Beachtung der Rentabilität, wird eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der ehemaligen Gleisflächen spielen.
    • Weitere identifizierte Handlungsfelder sind die Bereitstellung eines vielfältigen Kulturangebotes, eingebettet in einen abwechslungsreichen und kleinteiligen Städtebau. Dieser soll durch eine differenzierte Qualitätssicherung (Wettbewerbe, Baugruppen, Belebung der Erdgeschosszonen, Bauen auf der Parzelle, Nutzungsmischung) gewährleistet werden.
    • Die Gestaltung der Erholungsräume wird besondere Beachtung finden. So wurden von Seiten der Bürger/innen vielfach natürliche und naturnahe Wassererlebnisse, attraktive Rad- und Fußwegeverbindungen sowie eine Erlebbarkeit von Grünzonen gewünscht.
    • Es wird auch darum gehen Programme und Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, die Planung offen zu gestalten, d.h. Lerneffekte zu berücksichtigen, eine abschnittsweise Bebauung zu ermöglichen mit Erhalt von temporär oder dauerhaft nutzungsoffenen Flächen und einer Flexibilität gegenüber sich verändernden Bedürfnissen (generationenübergreifende Planung).
    • Prozesse müssen neu gedacht werden auch im Hinblick auf eine enge Verzahnung von Planung und Kommunikation mit der Öffentlichkeit.
    • Nicht zuletzt wird man sich damit beschäftigen, wie es gelingt, ein modellhaftes Quartier zu bauen, dass nicht als Verfügungsfläche für Fehlendes in Stuttgart fungiert, sondern einen vorbildlichen Baustein im Kontext der Gesamtstadt bildet.

    Nachfolgend zentrale Botschaften aus den Leitplanken im Entwurf für das Memorandum:

    Soziales Miteinander

    Das zentrale Ergebnis der Bürgerbeteiligung ist der Wunsch nach einem sozialen Miteinander im neuen Quartier. Die Verbundenheit der Bewohner untereinander soll das Leben im Rosenstein-Viertel prägen. Als außerordentlich wichtig wird die Schaffung von Wohnraum erachtet. Darüber hinaus soll es allen sozialen Schichten möglich sein, dort zu leben.

    Vielfalt und Lebendigkeit

    Das neue Quartier soll abwechslungsreich und lebendig gestaltet sein, mit einem breiten Kulturangebot und Raum für Kreativität sowie unterschiedlichen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten. Gewünscht werden ferner natürliche oder naturnahe Wasserflächen.

    Kleinteiligkeit und Überschaubarkeit

    Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich ein kleinteilig gestaltetes grünes Viertel, das ein intensives Miteinander ermöglicht und gleichzeitig Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten bietet. Zudem soll ein harmonisches Nebeneinander aus Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung möglich sein. Großen Wert legen die Stuttgarter und Stuttgarter auf eine gute Verkehrsanbindung.

    Flexibilität

    Die Bürger wünschen sich Begegnungsräume, auf denen völlig unterschiedliche Aktivitäten und Veranstaltungen möglich sind. Das neue Quartier soll sich außerdem flexibel an verändernde Wohn- und Lebensformen anpassen können.
    Eigene Gestaltungsformen: Den Bürgerinnen und Bürgern ist es wichtig, in die weiteren Gestaltungs- und Planungsprozesse eingebunden zu werden. Die Bewohner des neuen Quartiers sollen auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ihr Wohnumfeld nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

    Modellhaftes

    In der Gestaltung der Entwicklungsfläche Rosenstein sehen viele Bürger die Chance, ein Viertel so zu gestalten, wie sie in naher Zukunft leben möchten. Mit einer dauerhaft hohen Luftqualität, einer abwechslungsreichen Architektur und zukunftsweisenden Verkehrskonzepten kann das neue Quartier Vorbildcharakter für städtebauliches Handeln haben.
     

    Die Perspektive der Kinder

    Auch den Kindern ist ein soziales Miteinander wichtig. Außerdem wünschen sie sich abwechslungsreich gestaltete Spielanlagen, an denen sie ungestört spielen und laut sein können. Wichtig sind ihnen darüber hinaus Schwimmmöglichkeiten, die sie zu jeder Jahreszeit nutzen können.

    Hier gibt es den Entwurf des Memorandums zum Nachlesen: