Neuer Stadtraum B14 - Städtebaulicher Wettbewerb

## Dezember 2019: Ausschuss beschließt Wettbewerbsverfahren Der Stadtraum an der B14 soll attraktiver werden: Zwischen **Marienplatz und Schwanenplatztunnel** soll mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Ziel ist, die vorhandene Verkehrsfläche und das Verkehrsaufkommen um 50 Prozent zu verringern. Vor allem die trennende Wirkung der B14 soll aufgelöst werden. Dazu lobt die Stadt jetzt einen **städtebaulichen Wettbewerb** aus. Das dazugehörige Verfahren hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik am Dienstag, 17. Dezember 2019, beschlossen. In einem ersten Schritt soll ein **internationaler Planungswettbewerb** Ideen für den gesamten Stadtraum generieren und eine Grundlage für die weiteren Planungen schaffen. In einem zweiten Schritt folgt eine **Studie zur Machbarkeit**. Mit ihnen soll untersucht werden, wie erste Realisierungsschritte aussehen können. Außerdem soll mit ihrer Hilfe das vorhandene Wettbewerbsergebnis nochmals überprüft und weiter vertieft werden. Anschließend wird mit der Umsetzungsplanung begonnen. Alle relevanten Unterlagen finden Sie in der Gemeinderatsdrucksache 950/2019 unter "Links & Downloads". Bis Ende **Januar 2020** wurde das **Wettbewerbsverfahren europaweit** bekanntgemacht. Den Wettbewerbsstart hatte die Verwaltung auf den 10. Februar 2020 festgelegt. Beim öffentlichen **Rückfragenkolloquium** am 19. Februar 2020 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, als **Beobachter** dabei zu sein. ### Ziele des Wettbewerbs Bei der Neugestaltung des Stadtraums an der B14 soll der öffentliche Raum aufgewertet werden. Dazu zählen eine **attraktive Infrastruktur** für Fußgänger und Radfahrer sowie begrünte Stadträume. Auch **neue Mobilitätsanforderungen** sollen berücksichtigt werden. ![Panoramafotografie einer Stadt mit mehreren Gebäuden, Parks und Straßen, verbunden durch eine gelbe Linie mit Punkten auf blauem Hintergrund](https://crowdi.nbg1.your-objectstorage.com/customers/3d5d5588-e07c-43d2-9fec-64c93b354b56/files/general/1776613885480-1fjln3.webp) --- ### B14 bewegt die Bürger Die Zukunft der B14 und der "Kulturmeile" als Teil des Cityrings wird in der Stadtgesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert. Die Stadt möchte die aktuellen Impulse aufgreifen und als Unterstützung für den beginnenden Planungsprozess zur Umgestaltung der B14 nutzen. Im Dezember 2017 hat zu diesem Thema bereits eine erste öffentliche Veranstaltung zur Entwicklung der B14 im Wilhelmspalais stattgefunden, die von Oberbürgermeister Kuhn geleitet wurde. **Im Juli 2018 folgte eine weitere Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb, an der Bürgerinnen auch online ihre Ideen einbringen konnten. In deren Ergebnis wurde die Abgrenzung des Wettbewerbsgebiets neu gefasst und ausgeweitet.** Erstreckte es sich zu Beginn vom Gebhard-Müller-Platz bis zum Österreichischen Platz, sollen nun auch markante Punkte in den Anschlussbereichen vom Österreichischen Platz bis zum Marienplatz und vom Gebhard-Müller-Platz bis zum Schwanenplatztunnel in den Wettbewerb miteinbezogen werden. Am Charlottenplatz soll auch der Abschnitt bis zum Kunstmuseum in die Betrachtung mit einfließen. Seitlich wird das Wettbewerbsgebiet durch die Fassaden der Gebäude begrenzt. Parallel laufende Verfahren zum Kulturquartier, zur Opernsanierung und zur Königstraße 1-3 sind nicht Bestandteil des Wettbewerbs. --- ### Rückblick auf die Bürgerbeteiligung im Juli 2018 Das geplante Wettbewerbsverfahren soll trotz seiner komplexen Problemstellungen so transparent und überschaubar wie möglich gestaltet werden. Um erste Ideen und Vorschläge für einen Auslobungstext zum städtebaulichen Wettbewerb zu erhalten, veranstaltete die Landeshauptstadt Stuttgart im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses am Samstag, 21. Juli 2018, von 10 bis 15 Uhr eine Bürgerbeteiligung. Diese hatte zum Ziel, die planerischen Grundlagen des städtebaulichen Wettbewerbs öffentlich zu diskutieren. Die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche sollen dabei offengelegt und zum Ausgleich gebracht werden. Willkommen waren alle interessierten Stuttgarterinnen und Stuttgarter. Auch die zahlreichen Akteure, Vereine und Initiativen, die sich bereits im Vorfeld inhaltlich eingebracht haben, konnten mitwirken und ihre Belange und Visionen einbringen. Vertreter der angrenzenden Institutionen sowie lokale Händler und Gewerbetreibende waren ebenfalls angesprochen. Ergänzend zur Bürgerbeteiligung hatten alle Stuttgarter auch die Möglichkeit, in einem Onlineforum hier auf dem Portal ihre Ideen und Vorschläge vom 13. Juli bis 6. August 2018 einzubringen. **Unter "Ergebnisse"** **finden Sie ausführliche Informationen zur Bürgerbeteiligung, eine Gesamtdokumentation sowie eine kurze Präsentation der Ergebnisse aus der Beteiligung. Weitere Informationen finden Sie außerdem unter** **"Links&Downloads".** Durch die Beteiligung sollte ein breiter Konsens über die planerischen Rahmenbedingungen erreicht werden. Dazu zählt auch das Wettbewerbsgebiet. Die gesellschaftliche Akzeptanz des künftigen Wettbewerbsergebnisses kann dadurch befördert werden. Außerdem dient die Veranstaltung dazu, Kenntnisse über den Planungsraum zu sammeln und für das Verfahren festzuhalten. Die Wettbewerbsteilnehmer können später davon enorm profitieren und daher nachhaltiger planen. Aus den Ergebnissen der Beteiligung wird ein Auslobungstext mit einer Aufgabenbeschreibung erarbeitet, der als Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb zur B14 dient. Über die Auslobung entscheidet dann der Gemeinderat.

Stadtentwicklung, Stuttgart-Ost, Stuttgart-Süd, Alle Einwohnerinnen und Einwohner, Stuttgart-Mitte, Abgeschlossenes Projekt

B14 bewegt die Bürger

Die Zukunft der B14 und der "Kulturmeile" als Teil des Cityrings wird in der Stadtgesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert.

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