Foto & Grafik: Stadt Stuttgart
Stuttgart-Botnang

Einwohnerversammlung Botnang 2018

Dialog zwischen Bürgern und Stadtverwaltung

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: 04.06.18 bis 23.07.18
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner aus Botnang

formelle Beteiligungformelle Beteiligung
beendet
  • Einwohnerversammlung in Botnang

    Einwohnerversammlungen werden in Stuttgart in jedem Stadtbezirk ausgerichtet. Am 23. Juli 2018 ludt die Stadtspitze wieder in Botnang zu einer Einwohnerversammlung ein. Alle Bewohner des Bezirks hatten die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die sie bewegen, und der Stadtverwaltung Fragen zu stellen.

    Schon im Vorfeld der Einwohnerversammlung konnten Sie sich unter dem Reiter "Teilnehmen" online einbringen. Zwischen dem 4. und 17. Juni 2018 hatten Sie die Möglichkeit abzustimmen, welche Themen Sie interessieren. Vom 18. Juni bis 9. Juli 2018 konnten Sie Fragen für die Einwohnerversammlung voranmelden.

    Nach rund sieben Jahren fand wieder eine Einwohnerversammlung in Botnang statt. Die Einwohner konnten sich über das bisher Erreichte und neue Entwicklungen im Bezirk ­informieren. Am Montag, 23. Juli 2018 fand die Veranstaltung in der Turn- und Versammlungshalle in der Schumannstraße statt. Nach der Rede von Oberbürgermeister Fritz Kuhn konnten Fragen an ihn, die Bürgermeisterin und Bürgermeister gestellt und Vorschläge gemacht werden.

    Bitte beachten Sie, dass nur Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Botnang an der Online-Befragung teilnehmen können.
  • Wichtige Themen im Stadtbezirk

    Die Kita Starennest und die Kirchhaldenschule teilen sich das neue Kinderhaus. Foto: Thomas Hörner
    Die Kita Starennest und die Kirchhaldenschule teilen sich das neue Kinderhaus. Foto: Thomas Hörner
    Mit insgesamt 13 086 Einwohnerinnen und Einwohnern gehört Botnang schon zu den mittleren Stadtbezirken Stuttgarts. Die Einwohnerentwicklung der letzten Jahre liegt jedoch mit einem Wachstum von 390 Personen seit 2010 unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Im letzten Jahr stand ein Rückgang von 0,2 Prozent der Bevölkerung im Bezirk einem Plus von 0,4 Prozent in ganz Stuttgart gegenüber. Die Zahl der Geburten liegt mit 9,8 Prozent je 1000 Einwohner ebenfalls unter dem städtischen Durchschnitt von 11 Prozent.

    Dagegen liegt das Durchschnittsalter in Botnang mit 45,5 Jahren deutlich über dem Mittelwert von 41,9. Auch die Zahl der Hochbetagten übertrifft mit 14,5 Prozent bei weitem die der Gesamtstadt mit 9,8 Prozent. Im Bezirk stieg deren Anzahl seit 2010 um 391 auf 1894 Personen.

    Kinder- und Jugendbetreuung sind wichtige Faktoren im Bezirk. Seit der letzten Einwohnerversammlung im Jahr 2011 konnten die Kinderbetreuungsangebote bei Kleinkindern im Bezirk mehr als verdoppelt werden: 152 Plätze statt den bisherigen 69 stehen einer nahezu gleichgebliebenen Anzahl von 360 Kindern gegenüber. Der Versorgungsgrad hat sich damit von 19 auf 31 Prozent gesteigert. Dennoch fehlen zu einer Mindestversorgung von 63 Prozent noch rund 75 Plätze.

    Ausbau Betreuungsplätze

    Mit den bereits beschlossenen Maßnahmen zur Schaffung weiterer Plätze kann der Versorgungsgrad auf insgesamt 49 Prozent gesteigert werden. Bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren ist das Platzangebot um 32 Plätze auf 331 gestiegen, in dieser Altersgruppe stieg jedoch auch die Anzahl der Kinder um 49 auf 401. Der Versorgungsgrad ist daher von 85 auf 83 Prozent leicht gesunken. Um weitere Betreuungsangebote zu schaffen, wurde bereits ein dreigeschossiges Kinderhaus an der Kirchhaldenschule neu gebaut, das über eine viergruppige Tageseinrichtung für bis zu 60 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren verfügt. Die Kita konnte im April dieses Jahres eröffnet werden und geht sukzessive in Betrieb.

    Außerdem ist eine zusätzliche Kindergruppe in der privaten Kita Griegstraße geplant. Jedoch fehlen stadtweit nicht nur Plätze, sondern auch Fachkräfte. Die Stadt bemüht sich daher seit längerem mit vielfältigen Maßnahmen darum, neue Erzieherinnen und Erzieher für ihre Einrichtungen zu gewinnen.

    Im Schulbereich wird seit dem Schuljahr 2018/2018 eine Ganztagsgrundschule in Wahlform – an vier Tagen mit je acht Stunden – sowohl für die 227 Schüler der Franz-Schubert-Schule als auch für die 213 Schüler an der Kirchhaldenschule angeboten. Dazu gibt es eine ergänzende Betreuung an beiden Schulen vor und nach der Ganztagsschule bis maximal 17 Uhr sowie eine ganztägige Ferienbetreuung. Um die Infrastruktur für die zusätzliche Betreuung sicherzustellen, muss der Bestand an der 2,5-zügigen Franz-Schubert-Schule mit ihren elf Klassen umstrukturiert werden. ­Eine Raumnutzungskonzept wurde bereits zusammen mit der Schulgemeinde entwickelt. Die Kirchhaldenschule ist ebenfalls 2,5-zügig mit zehn Klassen. Neben baulichen Umstrukturierungen im Bestand musste hier ein Neubau ergänzt werden, in dessen Erdgeschoss sich zusätzliche Betreuungsräume sowie ein Kinderrestaurant befinden.

    Träger der freizeitpädagogischen Angebote sind das Jugendamt beziehungsweise die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH. Auch das Angebot der verlässlichen Grundschule wird weiter nachgefragt. Zurzeit gibt es drei Grundschulgruppen bis 14 Uhr sowie insgesamt vier Ganztagsklassen.
  • Vor der Haustüre lädt die Naherholung ein

    Der Waldspielplatz im Kräherwald ist ein attraktives Ausflugsziel für viele Besucher und bekommt neue Spielgeräte. Foto: Thomas Hörner
    Der Waldspielplatz im Kräherwald ist ein attraktives Ausflugsziel für viele Besucher und bekommt neue Spielgeräte. Foto: Thomas Hörner
    Da Botnang von Wäldern umgeben ist, genießen viele Einwohner diese Naherholung vor der Haustüre. Zahlreiche Waldspielplätze, wie etwa Kräherwald, Bergheimer Steige, Pappelgarten, Wapiti und Bürgerwald, laden nicht nur Familien zur Erholung ein. Die Plätze werden regelmäßig hinsichtlich der Spielgeräte, aber auch der umgebenden Bäume auf Sicherheit überprüft. Geplant ist, am Waldspielplatz Kräherwald komplett neue Geräte aufzustellen. Neue Bänke erhalten die Erholungsstandorte oberhalb des Metzgerbachs und im Schwarzwildpark. Von den zahlreichen Grillstellen mussten die Glemssträßchenhütte sowie die Mahdenholzhütte wegen der aktuellen Verkehrsunsicherheit des Baumbestandes gesperrt werden.

    Die Stadt bewirtschaftet unter anderem den Schwarzwildpark des Landes Baden-Württemberg, den viele Einwohner als Ausflugsziel nutzen. Aufgrund der Vorgabe des Landesbewirtschaftungsplans hat die Stadt dort einen Holzeinschlag vorgenommen, der ob der Menge bei einigen Besuchern auf Unverständnis stieß. Die geschlagenen Bäume stammen jedoch aus einem großen Bereich und wurden lediglich an einigen Kreuzungen konzentriert, um nicht noch mehr Verkehrsflächen zu belegen.

    Die entnommene Holzmenge je Hektar war auch nicht größer, als in den vergangenen Jahrzehnten: Es wurde nicht mehr Holz gefällt, als nachwächst. Die Gesamtmenge ist jedoch höher, da diesmal eine größere Fläche bewirtschaftet wurde.   
  • Aufwertung und Sanierung

    Der Innenhof des Bürgerhauses wurde saniert. Foto: Thomas Hörner
    Der Innenhof des Bürgerhauses wurde saniert. Foto: Thomas Hörner
    Die neue Ortsmitte Botnangs wurde im Oktober 2015 eröffnet. Nach dem Abriss mehrerer alter Gebäude am Markplatz konnte die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) dort eine Wohnanlage mit über 50 Wohneinheiten, einer Kita, Gewerbeflächen und zwei Tiefgaragen bauen. Ein Mix aus Wohnen und Gewerbe, Bildungs- und Sozialeinrichtungen bereichert jetzt das Herz des Bezirks. In dessen Neugestaltung und Ausbau wurden dabei 23,6 Millionen Euro investiert. Auch der Marktplatz im Ortszentrum konnte bereits attraktiv umgestaltet werden.

    Das Sanierungsgebiet Botnang 1 mit einem Förderrahmen von 2,5 Millionen Euro und einer Fläche von über 16 Hektar ist vor zwei Jahren festgelegt worden. Ziele sind unter anderem die Funktionsverbesserung und die Gestaltung von Straßen und Plätzen, Grün- und Spielflächen, Blockinnenbereichen und Stellplätzen, die Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen, der Erhalt und die Stärkung des Mietwohnraums sowie die Entsiegelung öffentlicher Flächen. Bereits angelaufene aktuelle Projekte sind das „Haus der Jugend“ auf dem ehemaligen Festplatzgelände an der Beethovenstraße, die Neugestaltung des Spielplatzes an der Franz-Schubert-Schule und die zentralen Straßen im Sanierungsgebiet.

    Der Erhalt der vorhandenen Nahversorgung und Infrastruktur ist den Einwohnerinnen und Einwohnern Botangs ein großes Anliegen. Das Einkaufszentrum im „Laihle“ hat den Eigentümer gewechselt. Die Investorengruppe plant eine Sanierung sowie eine Aufstockung und einen Anbau für das bestehende Zentrum. Auch nach dem Auszug der bisherigen Drogerie im Nanz-Center soll dort ein Ersatz gefunden werden. Die Nanz-Gruppe führt Gespräche mit Mietinteressenten.

    Zurzeit erfasst die Stadtverwaltung alle städtebaulichen Rahmenbedingungen für eine Neuordnung des Gebiets. Darunter fallen auch weitere Wohnbauflächen und die Entwicklungs- und Nutzungsmöglichkeiten für die benachbarte Christus-Erlöser-Kirchengemeinde. Auf der Grundlage dieser Studie können dann die einzelnen Eigentümer Realisierungswettbewerbe für Neubauvorhaben durchführen, die die Grundlage eines neuen Bebauungsplans bilden.

    Das Bürgerhaus Botnang ist bereits seit 1974/1975 in vollem Betrieb, gemanagt vom Bürgerhausverein. Dieser bietet ein eigenes Kulturprogramm an, das Café Intus dient ebenfalls als Veranstaltungsort. Alle Räume werden gut genutzt.

    Nach der Sanierung des Innenhofes muss jetzt weitergemacht werden: die Gebäudehülle mit Dach, Fassade und Fenster, das WC sowie die Elektroinstallation im Café. Die Stadtverwaltung hat zwei Planungsaufträge erteilt, um eine Kostenschätzung zu bekommen. Danach muss das Vorgehen mit allen Beteiligten abgestimmt werden.
  • Leihräder für eine vernetzte Mobilität

    Der neue Fahrradverleih RegioRad Stuttgart kann auch in Botnang genutzt werden – hier die Station Schumannstraße. Foto: Thomas Hörner
    Der neue Fahrradverleih RegioRad Stuttgart kann auch in Botnang genutzt werden – hier die Station Schumannstraße. Foto: Thomas Hörner
    Für das Jahr 2018 gibt es mehrere besondere Straßenunterhaltungsmaßnahmen: In der
    Regerstraße wurde die Fahrbahn zwischen Schumannstraße und Haltestelle Millöckerstraße saniert, der Umbau der Bushaltestellen Eltinger Straße soll im kommenden Herbst erfolgen. Der Austausch der ­alten Wasserleitungen in der Botnanger Straße ist eine Notmaßnahme nach einem Rohrbruch. Rund 850 Quadratmeter Fahrbahn müssen infolge des Wasserschadens erneuert werden. Eine zusätzliche Signalanlage wurde für die Engstelle eingerichtet. Die Fahrbahnsanierung an der Bushaltestelle Kaufmannstraße ist dagegen erst für das Jahr 2019 vorgesehen, und die geplante Sanierung an der Klingler- und Franz-Schubert-Straße erfolgt mittelfristig in Abstimmung mit dem Sanierungskonzept Botnang.

    Bei den Radwegen konnte durch den Bau der neuen Rampe die Radführung zwischen Feuerbach und Botnang verbessert werden. Nach der Rampe ist der Gehweg in Richtung Botnang auf 90 Meter für Radfahrer frei gegeben. Danach können diese entweder auf der Furtwänglerstraße weiterfahren oder aber rechts in den Waldweg, das Tannengartensträßle, einbiegen. Ein von Bürgern gewünschter Lückenschluss zwischen Rampe und Regerstraße kann jedoch nur im Rahmen einer Neugestaltung der Furtwänglerstraße erfolgen, die mit einem Straßenrückbau und eventuell auch mit der Aufgabe von Parkplätzen verbunden wäre.

    Im Rahmen der stadtweiten Einführung des neuen Fahrradverleihsystems RegioRad Stuttgart hat auch Botnang eine Fahrradverleihstation an der Kreuzung Schumann- und Regerstraße erhalten. Eine weitere, jedoch "virtuelle" Ausleihstation soll in der Kaufmannstraße an der Endhaltestelle Botnang eingerichtet werden. An einer solchen virtuellen Station können künftig ebenfalls Räder ausgeliehen und zurückgegeben werden. Sie besteht lediglich aus einer markierten Bodenfläche und einer Funkbox.

    Da die Leihräder nicht nur an der Startstation wieder zurückgegeben werden können, sind sie sowohl für eine direkte Fahrt zum Wunschziel als auch in Kombination mit dem öffentlichen Nahverkehr geeignet. Auch verbinden sie mit einer Vielzahl von Verleihstationen Ziele in der Region Stuttgart mit der Landeshauptstadt.
Phase 1

Themen festlegen

04.06.18 bis 17.06.18

Hier können Sie zwischen dem 4. und 17. Juni 2018 darüber abstimmen, welche Themen auf der Einwohnerversammlung in Botnang eine herausgehobene Rolle spielen sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass nur Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Botnang an der Online-Befragung teilnehmen können.

Phase 2

Fragen voranmelden

18.06.18 bis 09.07.18

Hier haben Sie die Möglichkeit vom 18. Juni bis 9. Juli 2018 konkrete Fragen für die Einwohnerversammlung in Botnang einzureichen, oder ihre Unterstützung für bereits eingereichte Fragen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern auszudrücken. Alle eingereichten Fragen werden hier im Portal von der Stadtverwaltung beantwortet.

Bitte beachten Sie, dass nur Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Botnang an der Online-Befragung teilnehmen können.

Phase 3

Einwohnerversammlung

23.07.18

Die Einwohnerversammlung in Botnang fand am Montag, 23. Juli 2018, in der Turn- und Versammlungshalle in der Schumannstraße 8 statt. Auf der Einwohnerversammlung beantwortete die Stadtspitze die Fragen der Bürgerinnen und Bürger und diskutiert mit ihnen die zukünftige Entwicklung des Stadtbezirks.

  • "Ein einzigartiger Stadtbezirk"

    OB Fritz Kuhn und die Bürgermeister gingen auf die Fragen der Besucher ein. Fehlende Informationen wurden nachgereicht. Foto: Ferdinando Iannone
    OB Fritz Kuhn und die Bürgermeister gingen auf die Fragen der Besucher ein. Fehlende Informationen wurden nachgereicht. Foto: Ferdinando Iannone
    Es war die zunehmende Verkehrsbelastung im Bezirk, die die Bürgerinnen und Bürger bei der Einwohnerversammlung am 23. Juli vor allem beschäftigte. Aber auch der als zu groß empfundene Holzeinschlag im Wald, der Ausbau des Nah­verkehrs und der Radwege sowie die Sanierung des Bürgerhauses wurden als Themen aufgegriffen.
     
    Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatte in seiner Rede in der mit rund 450 Personen voll besetzten Versammlungshalle den Bezirk als "wunderbar im Wald eingebettet" bezeichnet, der auch vom Nahverkehr gut erschlossen sei und in dem er selbst gerne wandere.

    Aber auch die fehlenden ­Kitaplätze und Erzieherinnen sprach der OB an. Hier habe die Stadt bereits eine eigene Ausbildung initiiert und zahle außerdem mehr Gehalt, um zusätzliche Bewerber zu bekommen. Auch den Erhalt des Waldes habe er auf seine Fahnen geschrieben, mit der Stärkung des Bestandes und des Naturschutzes sowie einer sichergestellten Naherholung. Dabei müsse allerdings die Verkehrssicherheit garantiert sein. "Nicht der finanzielle Ertrag, sondern die ökologische Leistung des Waldes ist entscheidend", betonte Kuhn und kündigte einen Dialog mit den Bürgern vor den nächsten großen Holzfällarbeiten an.

    Zahlreiche Bürger beklagten sich über den zunehmenden Schleichverkehr und die Missachtung von Tempolimits im Bezirk, die steigende Aggressivität von Autofahrern sowie zu schmale und daher gefährliche Geh- und Schulwege. Ordnungsbürgermeister Martin Schairer sagte hier eine Überprüfung zusammen mit der Schulwegbeauftragten zu, verneinte aber ansonsten eine zu starke Überschreitung der Tempolimits bei den vor Ort durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen.

    "Wir müssen alle den Autoverkehr reduzieren, das Car-sharing fördern - denn ein Leihwagen ersetzt bis zu zehn Privatautos - und auch den Radverkehr als gängige Alternative begreifen, bei dem Stuttgart mit nur rund fünf Prozent Anteil am Verkehr noch viel nachzuholen hat", machte Kuhn deutlich und versprach auch mehr Kontrollen. Stuttgart sei einerseits ein herausragender Standort der Automobilindustrie, müsse andererseits aber auch die Folgen eines ausufernden Individualverkehrs reduzieren, so der OB. Peter Pätzold versicherte als Bürgermeister für Städtebau und Umwelt auf eine entsprechende Frage, dass die auf den Verkehrsstraßen eingezeichneten Radstreifen für die Fahrer sicher seien.

    Zu den Wünschen nach einem weiteren Ausbau des Nahverkehrs in Botnang sagte Kuhn, die SSB prüfe solche Forderungen grundsätzlich. Ein Ausbau müsse sich jedoch auch durch eine vermehrte Nutzung und Auslastung rechnen. Darüber könnten also letztendlich auch die Fahrgäste bestimmen.

    Zu den Wünschen nach einem intensiveren Dialog sagte der OB abschließend: "Wir müssen zusammenhalten und ­gemeinsam an den aktuellen Herausforderungen arbeiten. Wenn Sie ein Problem besprechen möchten, kommen Sie auf uns zu: beispielsweise über das Bezirksamt, die Verwaltung, die Gelbe Karte oder auch das Internet mit dem Bürgerbeteiligungsportal."
     
  • Ihre Ansprechpartnerin zur Einwohnerversammlung

    Nina Dreher
    Abteilung Gemeinderat und Stadtbezirke
    Telefon:  (0711) 216-60381
    E-Mail:   nina.dreher@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Gemeinderat und Stadtbezirke
    Rathaus
    Marktplatz 1
    70173 Stuttgart​ ​
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Melanie Buck
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Oliver Seibold
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart