Der Innenstadtbereich innerhalb des Cityrings soll autofrei werden, so wie einst die Königstraße am Schlossplatz. Foto: thomas Wagner/Stadt Stuttgart
Stadtweit

Eine lebenswerte Innenstadt

Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch eine Verkehrsberuhigung im Innenstadtbereich

ThemaStadtentwicklung
Zeitraum für Beteiligung: ab 02.12.2020
vsl. Umsetzung: noch offen
Zielgruppealle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen

Entspannen in der Stuttgarter Innenstadt

Lebenswerte Innenstadt
Der gesamte Bereich innerhalb des City-Rings in Stuttgart soll in den nächsten Jahren zu einer autofreien Innenstadt mit weniger Pkw-Verkehr und hoher Aufenthaltsqualität umgewandelt werden. Wesentliches Ziel des Projekts ist es, den Aufenthalt in der Innenstadt zu verbessern, um das Stadtleben noch besser zu genießen, entspannt zu flanieren oder einkaufen zu können. Zu diesem Zweck erstellt die Stadt ein Konzept für die zentrale Innenstadt.
 

Ihre Meinung ist uns wichtig

Zur weiteren Entwicklung des Konzepts für eine lebenswerte Innenstadt möchten wir wissen, wie Sie darüber denken. Welche Vorschläge haben Sie? Was ist Ihnen wichtig? Dazu hat in einem ersten Schritt ein virtueller Veranstaltungsabend am 2. Dezember 2020 stattgefunden. Aufgrund der Unsicherheiten mit der derzeitigen Pandemie-Situation war es eine digitale Veranstaltung. Das Ergebnisprotokoll und die Präsentation zur Veranstaltung finden Sie unter dem Reiter "Links&Downloads".
 
Für alle, die an diesem Dialogabend nicht teilnehmen konnten, bieten wir eine interaktive Karte hier auf dem Beteiligungsportal vom 2. bis 22. Dezember 2020 an, in der Sie Vorschläge und Anregungen machen können. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Vorschläge. Die interaktive Karte finden Sie unter dem Reiter "Teilnehmen".
 

Ein Gewinn an Aufenthaltsqualität

Das verkehrliche Gesamtkonzept soll darstellen, welche Straßenabschnitte innerhalb des Cityrings weiterhin erforderlich sind und welche in Fußgängerzonen umgewandelt werden können. Netze für den Rad- und Fußverkehr sollen ausgebaut werden. Für den verbleibenden ruhenden Verkehr (Behindertenparkplätze, Motorräder, etc.) sind Teilkonzepte zu erstellen. Für den Lieferverkehr sind Konzepte vorzulegen, wie dieser innovativ und emissionsarm organisiert werden kann. Hier gibt es bereits Projekte, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, wie etwa das Vorhaben "LogSpaze".
 
Als Grundlage für die Umsetzung des Konzepts für eine lebenswerte Innenstadt ist zunächst eine Analyse der aktuellen Situation notwendig, aus der das Gesamtprojekt für eine verkehrsberuhigte Innenstadt entwickelt werden kann.
 
Im Wesentlichen wurden Anzahl und Auslastung der unterschiedlichen Parkplätze im Straßenraum und der Stellplätze der Parkhäuser und Tiefgaragen im Gebiet erhoben. Die Verkehrsbelastung wurde anhand von Zählungen an bestimmten Verkehrsknotenpunkten erfasst und dargestellt. Ebenso wurden Daten zum Rad- und Fußverkehr an bestimmten Stellen, zum Ablauf des Lieferverkehrs sowie zu den bestehenden Fußgängerzonen und Radfahrverbindungen erhoben.
 

Erste Maßnahmen für eine Lebenswerte Innenstadt

Bereits vor der Konzeptentwicklung wurde die Eberhardstraße als Pilotprojekt umgesetzt. Zuvor schon als eine Fahrradstraße deklariert, fiel dort nun auch der Parksuchverkehr weg, wodurch sich der Verkehr weiter reduzierte. Die dort neu installierten Pflanzkübel mit Bäumen werden mit ihren Bänken sehr gut genutzt. Zudem gibt es mehr Außengastronomiefläche und eine Fahrradreperatursäule sowie Lastenradbügel.
 

Was bedeutet autofrei?

In Zusammenhang mit einer Lebenswerten Stadt wird der Begriff autofrei in Verbindung gebracht. Der Antrag der Politik für die Eberhardstraße hieß ebenfalls "Eberhardstraße autofrei". Autofrei bedeutet in der Umsetzung jedoch meist nicht, dass dort gar keine Fahrzeuge mehr verkehren. Lieferverkehr, Behindertenparkplätze oder die Zufahrt zu privaten Stellplätzen sind in der Regel nach wie vor erlaubt.
 
Für den Bereich innerhalb der gestrichelten Linie soll das Konzept für eine lebenswertere Innenstadt erstellt werden. Grafik: Stadt Stuttgart
Für den Bereich innerhalb der gestrichelten Linie soll das Konzept für eine lebenswertere Innenstadt erstellt werden. Grafik: Stadt Stuttgart

Beiträge vom 3. Deutschen Fußverkehrskongress 2020

Der 3. Deutsche Fußverkehrskongress fand am 21. Oktober 2020 statt. Gastgeber waren das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB und der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann MdL, waren live dabei.

Der Kongress wurde als digitaler Kongress durchgeführt. Alle Inhalte der Konferenz wurden als Livestreams übertragen, interaktive Chat- und Video-Formate ermöglichten einen aktiven Austausch. Ein Teil des Programms wurde von einer Bühne im Herzen Stuttgarts aus gesendet. 
 

Sehen Sie hier zwei Videobeiträge aus Stuttgart, die die "Lebenswerte Innenstadt" zum Thema haben: 

 

Stadtplanung in der Innenstadt 

 

Wie läuft's, Stuttgart? 

Phase 2

Welche Ideen haben Sie?

02.12.20 bis 22.12.20

Hier schalten wir ab dem 2. Dezember 2020 eine interaktive Karte und weitere Informationen frei, damit Sie sich auch online zum Thema Lebenswerte Innenstadt einbringen können. In der Karte können Sie uns dann Ihre Ideen und Vorschläge zur Entwicklung eines Konzeptes für eine lebenswerte Innenstadt nennen und sich untereinander austauschen. Alle Vorschläge werden von der Stadtverwaltung geprüft, ob und wie sie in die Konzeption eingebracht werden können bzw. welche Anforderungen aus Ihren Beiträgen für das Konzept resultieren. Die interaktive Karte wird vom 2. bis zum 22. Dezember 2020 geschaltet. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

beendet

So machen Sie mit!

Übersichtskarten

Übersicht zum Konzeptvorschlag

Nähere Informationen in Form von Übersichtskarten erhalten Sie, wenn Sie links auf die Kartengrafik klicken. Noch detailliertere Informationen können Sie sich auch in folgendem PDF anschauen:
 
 
 
 
 
In der unten angelegten interaktiven Karte möchten wir von Ihnen gerne Ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche erfahren. Um uns Ihre Idee zu nennen, klicken Sie bitte auf den Button "Neuen Beitrag verfassen". Wählen Sie in der nun erschienenen Maske bitte zunächst das Fähnchen mit dem Thema aus, zu dem Sie einen Vorschlag haben. Dann setzen Sie das Fähnchen in der Karte in den Bereich innerhalb des City-Rings, zu dem Sie eine Idee haben und beschreiben uns und den anderen Nutzern Ihren Vorschlag.
 
Die verschiedenen Fähnchen ermöglichen Ihnen, Ihre Ideen zu bestimmten Themen zu äußern. Selbstverständlich können Sie in den verschiedenen Themenbereichen auch weitere Vorschläge machen und untereinander diskutieren. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
 

Welches Fähnchen nehme ich wann:

 
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Wählen Sie das violette Fähnchen aus, wenn Sie eine Idee zum Thema Autoverkehr haben.
 
Wählen Sie das lila Fähnchen aus, wenn Sie einen Vorschlag zum Thema Fußverkehr haben.
 
Wählen Sie das grüne Fähnchen aus, wenn Sie eine Anregung zum Thema Radverkehr geben wollen.
 
Wählen Sie das türkise Fähnchen aus, wenn Sie sich zum Thema Parken äußern wollen.
 
Wählen Sie das orangene Fähnchen, wenn Sie eine Idee zum Thema Liefern & Laden haben.
 
Wählen Sie das pinke Fähnchen aus, wenn Sie eine Idee zur Gestaltung des Straßenraums haben.
 

Danke für Ihr Engagement!

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung für das Projekt "Eine lebenswerte Innenstadt" war es möglich, sich online hier auf dem Beteiligungsportal einzubringen. Anregungen und Kommentare konnten sowohl zu den vorgestellten Konzeptideen des Projektes abgegeben, als auch Ideen oder Mängel in einer Karte verortet werden.

Im möglichen Zeitraum wurden viele Kommentare abgegeben. Für die zahlreiche Teilnahme möchten wir uns bedanken. Zusammen mit den Anregungen aus der Online-Veranstaltung werden nun alle gesammelten Kommentare von der Verwaltung gesichtet und nach Gegebenheit und Möglichkeit in das Konzept mit aufgenommen.

Anfang Februar soll ein zweites Akteursgespräch stattfinden, bei dem die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vorgestellt und auch diskutiert werden. Im Anschluss wird das Konzept den politischen Gremien vorgelegt. Ziel ist ein politischer Beschluss des Konzepts im ersten Halbjahr 2021.

Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt über einen Stufenplan, der auf Grundlage des beschlossenen Konzepts entwickelt wird.

Ihre Ansprechpartnerin zum Vorhaben

Veronika Fuchshuber
Amt für Stadtplanung und Wohnen
Telefon:   (0711) 216-20076
E-Mail:     veronika.fuchshuber@stuttgart.de

Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Eberhardstraße 10
70173 Stuttgart
 

Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

Jan Minges
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91813
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

Oliver Seibold
Abteilung Kommunikation
Telefon:    (0711) 216-91780
Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

Anschrift:
Landeshauptstadt Stuttgart
Abteilung Kommunikation
Rathauspassage 2
70173 Stuttgart​