Am Wagenburgplatz (links) werden die Schulcontainer während der Sanierung des Wagenburg-Gymnasiums (rechts) aufgestellt. Foto: Stadt Stuttgart
Stuttgart-Ost

Generalsanierung des Wagenburg-Gymnasiums

ThemaBildung
Zeitraumvsl. Baubeginn Interim: Mai 2020
vsl. Beginn Sanierung: Mitte 2021
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner von Stuttgart-Ost

ohne Beteiligungohne Beteiligung
offen
  • Schulcontainer für 14 Klassen

    Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Wagenburg-Gymnasiums muss hinsichtlich der Statik, des Brandschutzes, der Haustechnik sowie der Neukonzeption der Elektro- und Medientechnik aufwendig generalsaniert und an die modernen Anforderungen des Schulbetriebs angepasst werden. Dafür müssen zahlreiche Schulklassen ausgelagert werden.

    Der Gesamtaufwand dafür beträgt 30,15 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. Februar 2020 die Fortschreibung des Projektbeschlusses und den Baubeschluss für vorgezogene Baumaßnahmen gefasst. Außerdem wurde die Aufstellung eines Schulprovisoriums für einen Großteil der Schulklassen auf dem nahegelegenen Wagenburgplatz beschlossen.
     
    Noch vor der eigentlichen Generalsanierung müssen bauliche Vorabmaßnahmen mit einem finanziellen Aufwand von rund 900 000 Euro am Schulgebäude durchgeführt werden: so etwa die Einrichtung einer neuen Technikzentrale und eines neuen Hausanschlusses sowie eines temporären Fluchttreppenhauses. Danach kann die eigentliche Sanierung in drei Bauabschnitten erfolgen, voraussichtlich in einem Zeitrahmen von Juli 2021 bis September 2024.

    Um den Schulbetrieb während der rund dreijährigen Bauzeit weiterführen zu können, müssen 14 Schulklassen aus dem Gebäude ausgelagert werden. Dazu wird ein zweigeschossiges Schulprovisorium in Containerbauweise auf dem nahegelegenen Wagenburgplatz in der Zeit von Mai 2020 bis Juli 2021 erstellt. Nach drei Jahren muss das Provisorium bis Ende des Jahres 2024 rückgebaut werden. Bau, Rückbau und Miete für die Container schlagen nochmals mit zusätzlichen 4,41 Millionen Euro zu Buche.
     
    Weiterführende Informationen wie Gemeinderatsdrucksachen finden Sie unter dem Reiter "Downloads".
     

    Beteiligung der Schulgemeinde

    Die Landeshauptstadt Stuttgart ist als Schulträger zur Bereitstellung schulischer Infrastruktur verpflichtet. Das Schulverwaltungsamt als zuständiges Fachamt setzt deshalb bildungspolitische Vorgaben des Landes und des Gemeinderats an rund 160 Schulen um. Dabei steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung im Fokus. Ziel ist eine Verbesserung des städtischen Bildungsangebots und eine bedarfsgerechte Planung und Weiterentwicklung der Bildungsinstitution Schule.

    Das Schulverwaltungsamt bindet bei diesen Vorhaben grundsätzlich die Vertreter der Schulgemeinden (Schulleitungen, Lehrer Kollegium, Elternvertreter sowie gegebenenfalls Schülervertreter) als Verantwortliche vor Ort und Nutzer der Schulgebäude in den Gestaltungs- und Planungsprozess mit ein. Zudem wird der Stadtbezirk über den Bezirksbeirat im Rahmen der politischen Beschlussfassung beteiligt.

     

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