Die Sommerrainschule in Bad Cannstatt. Foto: Stadtmessungsamt
Stuttgart-Bad Cannstatt

Erweiterung der Sommerrainschule

Einrichtung einer Ganztagsschule

ThemaBildung
Zeitraumvsl. Umsetzung: bis Mitte 2025
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner von Bad Cannstatt

ohne Beteiligungohne Beteiligung
offen
  • Ausbau der Sommerrainschule zur Ganztagesschule

    In der Sitzung der Schulkonferenz am 21. März 2016 hat die Sommerrainschule den Beschluss gefasst, sich zu einer Ganztagesschule weiter zu entwickeln und im Oktober 2017 den Antrag auf Ganztagesschule zu stellen. Nach erfolgter Genehmigung durch das Land ist der Start des Ganztagesbetriebs an der Sommerrainschule dann zum Schuljahr 2018/19 erfolgt.

    Die Sommerrainschule wurde 1955 bzw. 1960 als 18-klassige Volksschule mit Turnhalle erbaut und ab 1976 als reine Grundschule geführt. Im Jahr 2004 wurde ein ergänzender Neubau mit Klassenräumen und Horträumen fertiggestellt. Der Sommerrainschule steht am Schulstandort in den Bestandsgebäuden (Bau 1, Bau 2, Pavillons I, Neubau 2004 inkl. Horträume) eine Programmfläche von insgesamt rd. 2.360 m² zur Verfügung. Als 5-zügige Ganztagesgrundschule mit zwei Sonderklassen ist gemäß dem novellierten Modellraumprogramm des Landes eine Programmfläche von rd. 3171 m² notwendig. In Summe ergibt sich bei einem langfristig erforderlichen Ersatz der Pavillons II und III am Schulstandort ein Raumfehlbedarf von rd. 970 m² Programmfläche.

    Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der "Neuen Mitte" als 1. Bauabschnitt erfolgt voraussichtlich bis Sommer 2021. Der Hort läuft mit dem Schuljahr 2020/21 aus, da mit dem Start im Ganztag seit Herbst 2018 keine neuen Hortkinder mehr aufgenommen werden. Mit dem Schuljahr 2021/22 sind dann  im Ganztagesschulbetrieb alle vier Klassenstufen angekommen. Im 2. Bauabschnitt wird am Standort der Pavillons 2 und 3 ein Klassen- und Verwaltungsneubau mit einer Programmfläche von rd. 1.200 m² gebaut. Die Bestandsgebäude Bau 2 und Bau 3 (ehemals Hortgebäude aus 2004) werden umstrukturiert, der Bau 1 abgebrochen und die Freianlagen entsprechend den Nutzerbedürfnissen im Ganztag vervollständigt. Nachdem die Schulfläche mit diesen Bauabschnitten optimal auf die neuen Anforderungen als Ganztagsschule mit der Schulgemeinde entwickelt und realisiert wurde, kann dann als 3. Bauabschnitt perspektivisch die stark sanierungsbedürftige Turnhalle durch einen Neubau ersetzt werden.
     

    Ganztagsschulen in Stuttgart

    Um den stetig wachsenden Bedarf an ganztägiger Betreuung von Grundschulkindern zu decken und die Koppelung von Pädagogik und Betreuung optimal zu gewährleisten, hat der Gemeinderat 2011 den sukzessiven Ausbau von Ganztagsgrundschulen in Stuttgart bis 2020 beschlossen. Gleichzeitig ist nach vorliegender Beschlusslage vorgesehen, in den nächsten Jahren alle anderen Betreuungsarten für Grundschulkinder von der Ganztagsgrundschule abzulösen. In absehbarer Zeit wird es daher nur noch die gesetzliche Ganztagsgrundschule (bis 15 Uhr oder 16 Uhr mit hinzu buchbaren Angeboten der Früh-, Spät- und Ferienbetreuung) und die Halbtagsgrundschule mit einer Betreuung bis 14 Uhr geben.
     

    Beteiligung der Schulgemeinde

    Die Landeshauptstadt Stuttgart ist als Schulträger zur Bereitstellung schulischer Infrastruktur verpflichtet. Das Schulverwaltungsamt als zuständiges Fachamt setzt deshalb bildungspolitische Vorgaben des Landes und des Gemeinderats an rund 160 Schulen um. Dabei steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung im Fokus. Ziel ist eine Verbesserung des städtischen Bildungsangebots und eine bedarfsgerechte Planung und Weiterentwicklung der Bildungsinstitution Schule.

    Das Schulverwaltungsamt bindet bei diesen Vorhaben grundsätzlich die Vertreter der Schulgemeinden (Schulleitungen, Lehrer Kollegium, Elternvertreter sowie gegebenenfalls Schülervertreter) als Verantwortliche vor Ort und Nutzer der Schulgebäude in den Gestaltungs- und Planungsprozess mit ein. Zudem wird der Stadtbezirk über den Bezirksbeirat im Rahmen der politischen Beschlussfassung beteiligt.
     
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